Bedeutung und Funktion des Wunderbaren in Johann Hartliebs Alexanderroman

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GRIN Verlag, 2011 - 28 pages
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Studienarbeit aus dem Jahr 2010 im Fachbereich Germanistik - Altere Deutsche Literatur, Mediavistik, Note: 1,3, Freie Universitat Berlin (Institut fur Deutsche Philologie ), Veranstaltung: Aufbauseminar Altere Literaturwissenschaft, Sprache: Deutsch, Abstract: Alexander der Grosse ubt seit uber 2000 Jahren als Herrscher und Eroberer auf seine Zeitgenossen und auf die Menschen, Epochen und Kulturen nach ihm bis in die heutige Zeit eine ungebrochene Faszination aus. Als der zwanzigjahrige Herrscher 336 v. Chr. seinem ermordeten Vater Philipp II. als Konig folgte, begann er zwei Jahre spater mit dem Beginn des Krieges gegen die Perser 334 v. Chr. einen bis dato unvergleichlichen Eroberungszug durch den Nahen Osten und den mittleren Teil des asiatischen Kontinents. Abgesehen von diesen Eroberungen wurde Alexander zum Begrunder der staatlichen Ordnung des Hellenismus, dessen Zentrum die Stadtgrundung Alexandrias im Nildelta wurde. Historische Romane uber Alexander den Grossen und sein Wirken finden zahlreiche Leser und Kaufer. Auch im Mittelalter hat die Alexanderfigur, wie Trude Ehlert zutreffend bemerkt, auf Autoren und auch auf deren Auftraggeber eine enorme Anziehungskraft ausgeubt."1Viele Alexanderdichtungen entstanden im Laufe dieser Epoche und um etwa 1450 erschien das Alexanderepos Johann Hartliebs, auf dessen Inhalte in der vorliegenden Arbeit naher eingegangen werden soll. Johann Hartlieb, um etwa 1400 geboren, war Berater und Leibarzt des Herzogs Albrecht III. von Bayern-Munchen, der zu dem Furstengeschlecht der Wittelsbacher gehorte. Ausser dem Alexanderepos verfasste Hartlieb vielleicht um 1430 das Werk Kunst der gedachtnuss" und 1434 erschien in Wien - ebenfalls aus seiner Feder - das Mondwahrsagebuch."2Uber den Zeitpunkt der Entstehung des Alexanderromans lassen sich keine genauen Angaben machen. Klein ordnet den Zeitpunkt zwischen 1447 und 1449 ein.3 Als Begrundung dafur fuhrt sie eine Erwahnung Hartliebs im Prolog des Alexanderromans an, die wie folgt"
 

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