Bedeutung und Zusammenhang von Glauben und Aberglauben in Theodor Storms "Aquis submersus"

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GRIN Verlag, 2011 - 28 pages
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Studienarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich Germanistik - Neuere Deutsche Literatur, Note: 1,7, Philipps-Universitat Marburg (Neuere Deutsche Literatur), Veranstaltung: Novellistisches Erzahlen (1800-1980), Sprache: Deutsch, Abstract: Glauben und Aberglauben erscheinen zunachst als zwei geistige Machte, die keinen direkten Bezug zueinander haben. In Theodor Storms Aquis submersus" jedoch ist zum einen eine grosse Bedeutung der einzelnen und zum anderen ein nicht zu vernachlassigender Zusammenhang der beiden Machte zu beobachten. Es ist nun die Frage zu klaren, inwiefern durch christliche Werte einerseits und aberglaubische Einstellungen andererseits das Handeln der zentralen Charaktere zu erklaren ist. Weiterhin muss der Aspekt beleuchtet werden, ob und inwiefern diese beiden Machte in Verbindung zueinander stehen und welche Konsequenzen sich daraus ergeben. Entsteht aufgrund der Glaubensauffassung des 17. Jahrhunderts eine unentrinnbare" Schuld, wegen einer moralisch unvereinbaren Kombination von Liebe mit religiosen und standischen Prinzipien? Kann man eine implizite Kritik des Autors Theodor Storm an der Kirche erkennen? Um diese Fragen zu klaren, werden zunachst die impliziten und expliziten Merkmale von Glauben und Aberglauben bei den Protagonisten erlautert und entsprechende Profile" erstellt, um anhand dieser die Hohepunkte der Novelle in Bezug auf die Schuldfrage mit Einbezug der christlichen und aberglaubischen Einflusse zu fixieren. Schliesslich werden unterschiedliche Religionsauffassungen der Charaktere dargelegt, um abschliessend den Ausspruch culpa patris" und die daraus entstehende Busse von Johannes zu beleuchten."
 

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