Bedeutungswandel am Beispiel des Verfahrens der Metaphorisierung

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GRIN Verlag, 2008 - 32 pages
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Studienarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Germanistik - Semiotik, Pragmatik, Semantik, Note: 2,3, Technische Universitat Darmstadt (Institut fur Sprach- und Literaturwissenschaft), Veranstaltung: Semantik, 8 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Laut ist der Protest jeher, dass unsere Sprache zu verfallen droht. Schon antike Philosophen ausserten sich im Zuge der verbildlichten Sprechweise und taten ihren Unmut kund. In dieser Arbeit mochte ich mich jedoch nicht mit der Frage befassen, ob diese Vermutung falsch oder richtig sei, sondern den Fokus vielmehr auf die Fragestellung konzentrieren, warum diese Besorgnis seit jeher ein solch zeitloses Thema ist. Warum wandelt sich Sprache uberhaupt und wie macht sich dies bemerkbar? Um sich mit dieser Frage auseinandersetzen zu konnen, soll zunachst der sprachliche Wandel im Allgemeinen mit seiner Herkunft definiert werden. Dazu werden verschiedene Interpretationen aus der Literatur von Keller und Kirschbaum, Lobner und Fritz miteinander verglichen und mit gegenwartigen Beispielen zur Untermauerung der gelieferten Thesen aufgefuhrt. Im Folgenden sollen die gangigsten und alltaglichsten Formen der Bedeutungsveranderung und -verschiebung benannt und durch kurze Beispiele verdeutlicht werden, um sich anknupfend daran mit erworbenem Vorwissen dem rhetorischen Mittel der Metapher und ihrer Metaphorisierung zuzuwenden, welches unter besonderem Augenmerk dieser Hausarbeit stehen soll. Unter aristotelischem Blickwinkel ist die philosophische Sichtweise der Metapher sehr kurz anzureissen, um sich mit historischem Hintergrundwissen dem Verfahren der Metaphorisierung in der Gegenwart zu nahern."

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