Bedingungen besonders effektiver Einflussnahme auf die Ministerialbürokratie am Beispiel des Deutschen Bauernverbandes

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GRIN Verlag, Jun 2, 2009 - Political Science - 23 pages
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Studienarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich Politik - Politische Theorie und Ideengeschichte, Note: 2,0, Universität Potsdam (Lehrstuhl für Politikwissenschaft, Verwaltung und Organisation), Veranstaltung: Seminar: Grundlagen moderner Regierungsorganisationen, Sprache: Deutsch, Abstract: Interessenverbände sind sowohl an Formulierung als auch an Implementation von Gesetzen beteiligt. Sie sind Gegenstand anhaltender normativ geführter Debatten, die sie einerseits als legitime intermediäre Organisationen gesellschaftlichen Inputs oder als Störfaktor innerhalb staatlicher Entscheidungsabläufe klassifizieren. Durch die exekutive Dominanz während der Politikformulierung richtet sich der Fokus der Interessenverbände vornehmlich auf die Ministerialbürokratie, da die Chance einer Einbringung eigener Vorschläge mit zunehmendem Formulierungsprozess schwindet. Die vorliegende Arbeit wird versuchen, Determinanten einer besonders engen Verflechtung zwischen Interessenverbänden und entsprechenden Ministerien aufzuzeigen. Dies soll, aufgrund der exemplarischen Eignung, am Beispiel des Deutschen Bauernverbandes1 geschehen. Obwohl durch die Agrarwende im Jahre 2001 große Veränderungen auch für das Einflusspotential des DBV mit sich brachte, kann doch aus einer ex-post Perspektive verdeutlicht werden, welche Bedingungen zum relativen Erfolg des Verbandes hinsichtlich der Einflussnahme auf die Ministerialbürokratie führten. Dazu sollen zuerst zentrale Begriffe der Arbeit geklärt werden und im zweiten Schritt eine Skizze der Interessengruppenforschung verdeutlichen, welch große normative Unterschiede innerhalb der akademischen Debatte existieren. Drittens werde die formalen, in GGO und GOBT auffindbaren, Einflusskanäle der Interessenverbände aufgezeigt. Schließlich werden die Determinanten besonders enger Verflechtung zwischen Ministerialbürokratie und Interessenverbänden dargestellt und bewertet.
 

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Abgeordneten Agrarausschuss des Bundestages Agrarbürokratie Agrarpolitik Agrarwende 2001 Akteur Deutscher Alemann Anhörung Anlage 2 Abs Auflage Ausschüssen Begriffsdefinitionen und einleitende Beiräten Bestimmungsgrößen des Einflusses Beyme/L Bundesrepublik Deutschland Determinanten Deutsche Bauernverband Deutschen Bundestages GOBT eher Einflusses eines Verbandes Einflusskanäle der Interessenverbände Einflussnahme Einflusspotential der Verbände empirisch-analytische entsprechender Mitgliedschaft Erosion Erwerbshintergrund Formelles Einflusspotential Frankfurt am Main Geschäftsordnung gesellschaftlicher Gesetzesentwürfe GGO 47 Abs GGO vorgesehen GOBT Anlage Großverband Grüne Front Heinze(Hrsg Helms informelle Interessen Interessenidentität zwischen Verband Interessenverbände als intermediäre Interessenverbände in Deutschland Interessenvermittlung intermediäre Organisationen Jahre K. R. Korte/M kommunikationstheoretischen konstatiert Kontakte landwirtschaftlichen Legislative Mayntz Ministerialbürokratie Mitglieder Netzwerkanalyse Netzwerke normative Parteien Partikularinteressen und Gemeinwohl Partizipation personellen Verflechtung Perspektive Politikfeld Politiknetzwerk Positionierung in parlamentarischen potentieller privater Akteure R. G. Heinze/R Renate(Hrsg Repräsentationsmonopol Sebaldt/A Skizze der Interessengruppenforschung somit Sontowski Straßner Strategien und Effekte Strategische Positionierung Ursula/K Verbandspolitik zwischen Partikularinteressen Verbraucherschutzbewegungen verstanden Wandel ihrer Strukturen Weber Wiesbaden 2007 Willems(Hrsg Willems/T Willensbildungsprozess Winter/U

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