Beethovens heroischer Ton am Beispiel seiner 3. Sinfonie

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GRIN Verlag, Mar 26, 2008 - Music - 26 pages
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Studienarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Musikwissenschaft, Note: 1,7, Robert Schumann Hochschule Düsseldorf (Musikwissenschaftliches Institut), Veranstaltung: Die Politisierung der Musik seit der Französischen Revolution, 9 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Die dritte Sinfonie mit dem programmatischen Beinamen „Eroica“ nimmt in vielerlei Hinsicht eine Sonderstellung in Beethovens Werk ein. Um kaum eine andere Sinfonie zuvor ranken sich so viele Legenden - dadurch ist sie bis heute ein Werk geblieben, dessen Interpretation den Musikwissenschaftlern Rätsel aufgibt. Im Zusammenhang mit der „Sinfonia eroica“ stehen daher mittlerweile eine Anzahl diverser Vermutungen, die allerdings erst einer genaueren Erörterung bedürfen, um als Tatsachen gewertet werden zu können. Einer der Hauptaspekte ist selbstverständlich der Bezug zu Napoleon, dem die Sinfonie ursprünglich gewidmet gewesen sein soll, bis Beethoven von dessen Krönung zum Kaiser erfuhr. Was aber hat es auf sich mit den genauen Angaben auf dem Titelblatt wie z.B. „intitulata Buonaparte“? War die Sinfonie Napoleon gewidmet oder nach ihm benannt? Und wer ist der „große Mann“, dessen Andenken mit dieser Sinfonie gefeiert werden sollte, zu deren Zeitpunkt Napoleon ja noch lebte? Dies sind nur einige Fragen, die sich zwangsläufig ergeben, wenn man sich einmal etwas genauer mit dem Gegenstand der Analyse auseinandersetzt. Im Laufe der vergangenen 200 Jahre, die seit der Entstehung der Sinfonie verstrichen sind, haben sich demzufolge zahlreiche Musikwissenschaftler und Komponisten darum bemüht, das Werk nach ihren Ansichten in semantischer Hinsicht zu interpretieren. (Dass die Sinfonie in rein musikalischer Beziehung eine ebenso große Bedeutung hat, steht außer Frage und wird von niemandem angezweifelt, soll darum hier nicht näher erörtert werden.)
 

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