Begegnungen: was uns in ihnen berührt und bewegt

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Peter Lang, 2009 - Communicative competence - 299 pages
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Die Welt ist voller Menschen. Im allt glichen Treiben treffen sie aufeinander oder verpassen sich, sie treten sich zu nahe oder nicht nahe genug, sie verstehen sich, reden jedoch oft auch aneinander vorbei. Mit einem Unerreichbaren m chten sie gerne etwas zu tun haben, mit dem anderen sind sie gezwungen zu reden. All dies bringt Reibungen mit sich und l st Gef hle aus. Wovon aber h ngt es ab, dass ein Zusammentreffen gelingt und was sind die m glichen Folgen eines Misslingens? Kann man aus den entstandenen Irritationen etwas ber sich und andere lernen und was? Diesen Fragen geht das Buch nach. Es durchleuchtet anhand von Episoden, die einen unverhofften Verlauf nehmen, wie Irritation entsteht. Besondere Beachtung finden dabei die Bereiche von N he und Distanz, der Gespr chsoptionen, der M glichkeit zur Beteiligung an einem Gespr ch, der Abstimmung einzelner Beitr ge und schliesslich der Sicherung des Verstehens. Die Besch ftigung mit Gr nden f r empfundene St rungen bietet zweierlei: Einerseits weitet sie das Bewusstsein f r das eigene Wissen; dies ist ihr emanzipatorisches Potential. Andererseits erh ht sie die Sensibilit t f r bewusste/strategische Unkooperativit t eines Gegen bers; dies ist ihr immunisierendes Potential.
 

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Contents

Editorische Vorbemerkungen
11
Begegnungen Ich und die anderen
33
Ins Gespräch kommen Gelegenheiten mit anderen zu reden
60
An einem Gespräch teilnehmen Sich beteiligen können
79
Das Gespräch als Wechselrede Die wechselseitige
108
Reden Äusserungen als Instrumente
181
Ohne Worte Para und nonverbaler Ausdruck
235
Anhänge
264
Literatur
282
Stichwortverzeichnis
296
Copyright

Common terms and phrases

About the author (2009)

Die Autorin: Marie-Luise K sermann studierte Psychologie, Ethnologie und Psychopathologie an der Universit t Bern: 1978 folgte die Promotion und 1994 die Habilitation. Sie war an verschiedenen Universit ten (Bern, Basel, Freiburg i.Ue. und Wien) in der Lehre t tig und forschte am Max Planck Institut f r Psycholinguistik sowie in der Forschungsabteilung der Universit ren Psychiatrischen Dienste Bern. Forschungsschwerpunkte: Spracherwerb und Interaktion sowie Emotion im Gespr ch .

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