Begrenzte Spielräume: eine Beziehungsgeschichte von Arbeiterschaft und Bürgertum am Beispiel Erfurts 1870 bis 1914

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Vandenhoeck & Ruprecht, 2005 - History - 432 pages
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Die Wechselwirkungen zwischen Arbeiterschaft und Burgertum sind nur selten Gegenstand historischer Forschung. Jurgen Schmidt schlieat diese Lucke am Beispiel der preuaischen Stadt Erfurt. In den Stadtvierteln, in Betrieben, in der Privatsphare, in der Offentlichkeit der Vereine und in der Politik geht er den Kontakten, Barrieren, Kommunikationsmoglichkeiten und Konfliktpotenzialen sowohl innerhalb als auch zwischen Arbeiterschaft und Burgertum nach. Neben dem klassengesellschaftlichen Charakter des Kaiserreichs zeigen sich zahlreiche Nuancen und Ubergange. Arbeiterbewegung und Sozialdemokratie sahen sich als wahre Erben einer umfassend verstandenen Burgergesellschaft. Das Burgertum dagegen wurde keineswegs allein durch kulturelle Werte und Deutungsmuster zusammengehalten, sondern formte sich in der Abgrenzung gegenuber Arbeiterbewegung und Arbeiterschaft. Eine Offnung blieb auf einzelne Arbeitergruppen beschrankt.
 

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Contents

Tabellenverzeichnis
7
Konstellationen und Konfiguration
27
Komponenten der städtischen Gesellschaft
55
Strukturen und Erfahrungen
83
Kontakte und Kommunikation im Bürgertum
152
Konstellationen der Parteipolitik in Arbeiterschaft und Bürgertum
259
Kommunalpolitik als Konsensfeld?
293
Konflikte und Konfrontation
311
Die Auseinandersetzung mit Staat
331
Kulturwelten Trennungen und Verschränkungen
349
Städtische Klassengesellschaft
377
Abkürzungen
388
Register
426
Copyright

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