"Begriffe besetzen" - Der Kampf um Worte in der Politik

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GRIN Verlag, 2007 - 40 pages
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Studienarbeit aus dem Jahr 2003 im Fachbereich Germanistik - Linguistik, Note: 1,0, Technische Universitat Dresden (Germanistik - Lehrstuhl fur Linguistik und Sprachgeschichte), Veranstaltung: Offentlich-politischer Sprachgebrauch, 14 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: "Statt der Gebaude der Regierung werden die Begriffe besetzt." sagte der Politiker Kurt Biedenkopf in einer Rede (Hombach 1991, S. 36). In dieser Hausarbeit soll geklart werden, wieso Begriffe in der politischen Sprache so wichtig sind und wie Begriffe "besetzt" werden konnen. Auch die Metapher "Begriffe besetzen" selbst, soll naher untersucht werden. Dabei soll geklart werden, ob "Begriffe besetzen" sprachwissenschaftlich uberhaupt moglich ist. Hierzu wird der Forschungsstand der Sprachwissenschaft zu Rate gezogen. Allerdings handelt es sich bei der benutzten Literatur um Primar- und Sekundarliteratur aus den 70er Jahren. In dieser Zeit wurde sich in der Politik und in der Sprachwissenschaft sehr intensiv mit der Wirkung der Sprache und der Verknupfung zur politischen erwunschten Wirkung beschaftigt. Grunde hierfur waren die Wahlniederlage der CDU 1972 mit den daraufhin folgenden (Sprach-)Analysen des Parteiprogramms und die Nachwirkungen des intellektuellen Klimas der 68er-Bewegungen sowohl im Bildungswesen als auch in den offentlich-rechtlichen Medien (vgl. Klein 1991, S. 45). Um den Rahmen der Hausarbeit nicht zu sprengen, wird sich die Beschaftigung mit dem Vorgang des "Begriffe besetzen" und den "Begriffsbesetzern" auf theoretischen Uberlegungen beschranken, die aber mitunter mit entsprechenden Beispielen aus der politischen Praxis belegt werden.

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