Beiträge zur Biologie: als Festgabe dem Anatomen und Physiologen Th. L. W. von Bischoff zum fünfzigjährigen medicinischen Doktorjubiläum gewidmet von seinen Schülern

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Cotta, 1882 - 349 pages
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Page 127 - Neutralfett enthält und nur ein kleiner Theil des Fettes in Fettsäuren übergeführt ist, obwohl auf dasselbe der pankreatische Saft, welcher bekanntlich die Eigenschaft besitzt, Fette in Glycerin und Fettsäuren zu zerlegen, eingewirkt hat.
Page 165 - Knaben im Durchschnitt in allen ihren Durchmessern etwas grösser, konvexer und stärker gefurcht ist als beim Mädchen. Er hat an Erwachsenen gezeigt, dass der weibliche Gyrus frontalis tertius einfacher und kleiner ist als der männliche, besonders jener Abschnitt, der unmittelbar an den Gyrus centralis angrenzt. Die Besichtigung der Tafeln ergLb:, dtss die Unterschiede sehr beträchtlich sind.
Page 256 - Settegast2) von einem Schafzüchter, der im Verlaufe von 4 Wochen 170 Mutterschafe von einem einzigen Bocke erfolgreich belegen liess. Der Bock blieb gesund und zeugungsfähig, aber die von ihm in so kurzer Zeit erzeugten Lämmer verfielen grösstentheils früher oder später der Traberkrankheit, einer Art von. Tabes dorsalis. 1) Plönnies, Künstliche Befruchtung einer Hündin nebst Untersuchungen auf Spermatozoen.
Page 158 - Kinder (vier Präparate). Ein achtjähriges Mädchen, das nicht sprechen lernte, hatte nur eine rudimentäre dritte Stirnwindung und eine glatte Insel. An der Stelle, wo der vordere Schenkel der Fossa Sylvii sich befinden sollte, ist eine zweigeteilte kleine Spalte angebracht. Auch bei den ändern fand sich die dritte Stirnwindung nur rudimentär entwickelt Bei einer Hottentottin fand sich der Gyr. front, tertius sehr einfach, schmal und kurz, besonders der Anfangstheil, der Gyr. opercularis, ist...
Page 209 - Ai'beit über diesen Nerven ist es eigentlich betrübend, zu sehen, wie noch so Vieles unsicher in der Physiologie desselben ist. Nur Diejenigen, welche die Schwierigkeiten und Tücken von Untersuchungen, wie sie hier vorliegen, aus eigener Erfahrung kennen, werden mild in ihren Urtheilen sein. Es wird gut sein, noch einmal kurz zusammenzustellen, wie es um die Physiologie des Acccssorius heute steht.
Page 127 - Das ist nicht richtig. Der Koth von Gallenfistelhunden nach Fütterung mit fettfreiem Fleisch sieht dunkelschwarz und pechartig aus, wie normaler Fleischkoth. Die weisse oder graue Farbe des icterischen Kothes kann daher nicht von der Abwesenheit des Gallenfarbstoffes herrühren; sie wird vielmehr hervorgerufen durch die Gegenwart von Fett, welches bei dem Mangel der Galle im Darm nur in geringer Menge resorbirt wird.
Page 271 - Ueber Menschen- und Thierpocken, über den Ursprung der Kuhpocken und über intrauterine Vaccination...
Page 15 - ... aus und treffen theils auf die Gelenkfläche, theils auf die innere Oberfläche der benachbarten Dura; die letzteren haben eine grosse Aehnlichkeit mit den Längslamellentrajectorien. 6. Der gemengte Typus in dem Gelenkende langer Knochen entsteht dadurch, dass die Diaphyse den Längslamellentypus zeigt, die Epiphyse dagegen den Typus rundlicher Knochen. In der Synchondrosenscheibe begegnen sich beiderlei Typen und stützen sich in dieser auf einander. Hierbei kommen folgende Verschiedenheiten...
Page 164 - Menschen mit jenen von geistig hochstehenden, uiid bei beiden die Windungen beider Hemisphären miteinander, so gewinnt allerdings die Annahme Berechtigung, dass die nachweisbaren Differenzen das Resultat erhöhter Funktion sind. Die formellen Unterschiede sind an den Hirnwindungen von Erwachsenen, welche ihrem Bildungsgrade nach niedrig stehen, nicht so groß als bei geistig hoch stehenden Personen. Diese Tatsache verleiht der Annahme viel Wahrscheinlichkeit, dass die erhöhte Hirntätigkeit eine...
Page 254 - Wenn von einer Seite nur dann von Erblichkeit gesprochen wird, wenn Vater und Mutter zur Zeit der Zeugung bereits kenntlich an derselben Krankheit leiden, oder wenn die Kinder bei der Geburt oder bald darauf schon deutlich die kritische Krankheit zeigen — so ist diese Auffassung eine offenbar zu enge. Wissen wir doch aus vielfältigen Erfahrungen, dass Krankheiten häufig vorhanden sind, ehe sie erkannt werden, dass abnorme Anlagen zur Vererbung ausreichen, wenn sie auch erst später zur kenntlichen...

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