Beiträge zur Kenntniss der hydrographischen Verhältnisse von Oberfranken mit specieller Berücksichtigung des Frankenwaldes und des Fichtelgebirges

Front Cover
J. Rieger [Gustav Himmer], 1889 - Water-supply - 79 pages
 

What people are saying - Write a review

We haven't found any reviews in the usual places.

Common terms and phrases

Popular passages

Page 57 - Der Gehalt an Salpetersäure, der auch bei den Wässern der nächstfolgenden Glieder der Trias nicht fehlt, erklärt das Vorkommen von Kalisalpeter in Tuffen, welche von Quellen, die an der Grenze von Wellenkalk und Röth entspringen, abgesetzt werden.
Page 4 - Lexikon. I. 458. 1859. Fichtelgebirge. Der wenig verbreitete Glimmerschiefer bildet eine schmale Zone zwischen Gneiss und Phyllit nördlich von Selb und längs des nördlichen Granitzuges bis Weissenstadt. Nahe der Gneissgrenze wird das Gestein innerhalb eines breiten Saumes gneissähnlich, längs der Phyllitgrenze chloritisch.
Page 75 - Analyse gezeigt worden, dass dieselben hauptsächlich von der mineralischen und geologischen Beschaffenheit des von den Flüssen durchströmten Gebietes abhängig sind; die Veränderungen werden durch den Zutritt von Nebenflüssen aus anderen Formationen zu den...
Page 1 - S. 44) niemals reines Wasser. Sie enthalten die Gase der atmosphärischen Luft, Sauerstoff, Stickstoff und Kohlensäure (und daneben geringe Mengen der in der Atmosphäre sich findenden Substanzen) gelöst.
Page 15 - Die Gangspalten bilden die Leitungskanäle für die Kohlensäure aus der Tiefe, die Gänge selbst liefern die Mineralbestandtheile, während die Thaleinschnitte das Wasser zubringen und die günstigsten Stellen darbieten, das mit Gas und Mineralstoffen angereicherte Wasser zu Tage treten zu lassen.
Page 28 - Natron), können sich nur bilden, wenn das mit Kohlensäure imprägnirte Wasser mit Gesteinen, welche alkalische Silicate enthalten, längere Zeit in Berührung bleibt.
Page 28 - Gesteineu. welche alkalische Silicate enthalten, längere Zeit in Berührung bleibt. Der Bildungsprocefs eines solchen Mineralwassers ist also nur zu begreifen, wenn in der wasserhaltigen Schicht, wo das Wasser stagnirt, der Zutritt des Kohlensäuregases zu demselben erfolgt. Da selbst die an kohlensaurem Natron reichsten Mineralquellen, wie z. B. die Josephsquelle zu Bilin...
Page 24 - Kalkbänken im Liegenden und den Kalkknollenlagen im Hangenden und einer sehr starken Zerklüftung der Gesteinslagen ihre Entstehung verdankt1).
Page 32 - Schalsteine vor sich ging, weder eine beträchtliche Auslaugung noch eine nennenswerthe Zufuhr von Stoffen erfolgt ist.

Bibliographic information