Beiträge zur kenntniss der fucaceen

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T. Fischer, 1889 - Fucaceae - 94 pages
 

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Page 70 - Hlmanthale-a muss zunächst für sich allein eine Gruppe bilden. Die in der Jugend radiäre Pflanze geht später in eine bilaterale Form über. Die Sprosse sind mit dreiseitiger Scheitelzelle gabelig verzweigt; 1 Ber. der deutschen bot. Ges. 1886 p. 92. die Conceptakeln fehlen nur auf den unteren Theilen des Thallus. Vielleicht ist hierher noch Xiphophora zu rechnen, diese Abtheilung könnte man dann als Loriformes bezeichnen. Die einzige...
Page 21 - Das Dickenwachsthum geht von Statten durch Einschiebung neuer Hyphen zwischen die alten im Innern des Haftorgans und auch in der Rindenschicht. In letzterer sieht man zwischen den älteren, oft mit gebräunten Wänden versehenen Zellen nicht selten Complexe von jüngeren, welche ziemlich unzweifelhaft aus einer Hyphe hervorgegangen sind, die zwischen die älteren sich eindrängte und dann getheilt wurde.
Page 91 - Die Excretionen der sexuellen Plasmamassen vor und während der Befruchtung im Pflanzen- und Tbierreich. Cassel 1886. (Ib.) Eidam, I. Baiidiobolu» , eine neue Gattung der Entomopkthoraeeen.
Page 29 - Nur in einem Punkte weicht Pelvetia von der nahe verwandten Gattung ab: der Thallus besitzt keine Mittelrippe, das Füllgewebe ist auf dem ganzen Querschnitte gleichartig und in den oberen Theilen desselben sind überhaupt keine Hyphen vorhanden, vielmehr findet man dieselben nur in den basalen Theilen der Pflänzchen, etwa bis zu einer Höhe von 2 — 3 cm herauf, wo sie dann auch gleichmässig durch das ganze Füllgewebe vertheilt liegen.
Page 21 - Eichtung der Hyphen andere auftreten (wahrscheinlich Zweige der primären), welche bis an den Kegelmantel verlaufen und zu diesem senkrecht stehen." ,Das Dicken wachsthum geht von Statten durch Einschiebung neuer Hyphen zwischen die alten im Innern des Haftorgans und auch in der Eindenschicht.
Page 26 - ... Botany, March 1886, Vol. XXIII, No. 267, p. 98. nach Oltmanns1) relativ viel später als in denjenigen von Fucus. „Als auffälligster Unterschied von Fucus tritt uns entgegen, dass die Aussenrinde ein überall gleichmässiges Gewebe umschliesst, in welchem eine Unterscheidung von Füllgewebzellen und Innenrinde kaum möglich ist. Die Erscheinung hängt offenbar damit zusammen, dass bei Fucus in einer weit früheren Entwickelungsperiode die Längsstreckung erfolgt als bei Pelvetia, wo das nach...
Page 21 - Assimilationszellen umgestalten? Oder sind es die primären Assimilationszellen selbst, die diese Hyphen aussenden? Vielleicht finden auch beide Möglichkeiten statt? Oltmanns, der zuerst auf diese Verhältnisse aufmerksam gemacht hat, sagt1) hierüber: »Während die im Innern der Haftscheibe verlaufenden Hyphen sehr langgliedrig sind, haben die zur Aussenfläche derselben senkrecht stehenden, wo sie sich der Oberfläche nähern, sehr kurze, fast isodiametrische Glieder, welche auch dünnwandiger...
Page 76 - Oltmanns sagt bei Besprechung der Adventivsprosse von Fucus (aa 0. pag. 77): „Ein Grund für das ausschliessliche Auftreten von Adventivsprossen an den hyphenführenden Geweben lässt sich nicht recht auffinden; vielleicht hängt das damit zusammen, dass die Sprosse auf der Laubfläche selbst keinen hinreichenden Halt finden würden , während in der Mittelrippe eine Verankerung der Adventivsprosse durch Hyphen erfolgt, welche an der Basis derselben auftreten, wenn sie eine bestimmte Länge erreicht...
Page 23 - Flutzeit kurz vor dem Einsetzen der Ebbe aufweist. Unmittelbar an dieser oberen Flutgrenze wächst nun bei Haugesund Pelvetia canaliculata und bildet dicht unterhalb derselben einen Gürtel von 10 — 30 cm Breite. Dieser Pelvetiagürtel ist vom Wasser nur während der Zeit bedeckt, wo dasselbe um diese letzten 10 — 30 cm steigt und gleich darauf wieder, bei Eintritt der Ebbe, sinkt. Nach meiner Schätzung sind daher die Pelvetiapflanzen im Verlauf von 12 Stunden höchstens drei Stunden unter Wasser.
Page 23 - Während den neun Stunden, in welchen der genannte Tang nicht benetzt ist, verliert er immer an Turgor, und ist mehr oder weniger schlaff, ja an sonnigen Tagen fand ich viele Pflanzen starr wie trockene Flechten; nach dem Eintauchen in Wasser nahmen sie ihre ursprüngliche Gestalt wieder an und sahen völlig frisch aus. Konnte ich auch unter den obwaltenden Umständen ihr Weiterwachsen nicht konstatieren, so bezweifle ich doch...

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