Beiträge zu einer Theorie des Fluges der Vögel, der Insekten und Fledermäuse ...

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Steehn & Sohn, 1869 - 48 pages
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Page 9 - hier die Zurückströmung genannt werden mag. In Fig. 2 bezeichne ml die Längenachse eines fliegendes Thieres, a das Schultergelenk nebst dem Vorderrande eines Flügels, ab die Mittellinie einer Schwungfeder in abwärtsgehender Bewegung, ak die Mittellinie derselben Schwungfeder in aufwärtsgehender Bewegung, cb und ik den Widerstand der Luft. cb theilt sich in cd, den
Page 22 - der Flügelfläche, die eben und also rücksichtlich der Abwärts- und Aufwärtsschläge gleichartig ist, am bewegligsten, was auch durch blosses Anhauchen sich zeigt. Die Flügelfläche muss denn bei jedem Flügelschlage nach der entgegengesetzten Seite etwas hohl werden, wodurch die Zurückströmung (ab und cd) gesammelter wird, was noch mehr dadurch erreicht wird, dass das hintere Flügelpaar in der
Page 3 - zu arbeiten, wenn man keine Maschine hat, die im Verhältniss zu ihrem Gewichte grössere Kraft als die gewöhnlichen Dampfmaschinen entwickele. Dies hindert doch nicht, dass man auf die Mittel, die in der Natur angewandt werden, mit Interesse seine Aufmerksamkeit richte, was wenigstens mir, so weit als ich gekommen, die eine
Page 32 - drehen kann. Der Unterarm hat so am Elbogen eine sichere Drehung nach vorn oder nach hinten, und da wird denn der Flug gesteuert. Rücksichtlich der Flügelschläge aber bilden die 2 Knochen g und h mit dem breiten Unterende des Oberarms ein festes Dreieck, bis der Widerstand der Luft, der sehr
Page 31 - Elbogen an Grösse abnehmen. Diese Schwungfedern stossen mit den Enden der Kiele an g auf die Weise, dass sie, wenn z. B. die Längenachse und Flügel wagerecht liegen, nicht ohne Gewalt höher als wagerecht kommen können, mit Leichtigkeit aber abwärtsgebogen werden. h Speiche, deren Unterende, mit g durch starke
Page 34 - des Rabenschnabelbeines (u) um die Achse in o und damit die Flügelfläche so zu stellen, das der Hinterrand in der Mittelstellung etwas niedriger stehe (und der Oberarm in der Fig. etwas hinter oD rücke); die andere von der Innenseite zu einem Muskel auf dem Vorderrande des Brustbeins innerhalb
Page 30 - cc' Mittelhand, trägt auf dieselbe Weise 5 Schwungfedern. d Daumen, trägt ein Paar kleine Federn. e Vorsprung der Mittelhand, an dessen Spitze der Streckmuskel der Hand befestigt ist. Dieser wirkt anziehend auf e wie auf den kurzen Arm eines Winkelhebels, dessen langer Arm die Hand, Ruhepunkt das
Page 35 - dazu hinläuft, zusammengewachsen, unten durch ein langes schräges Gelenk mit dem Brustbeine verbunden. Dieses Gelenk gestattet nur einstweilig, dass das Oberende von u einwärts und rückwärts ge3* . zogen werde, wonach es wieder vom Gabelbein hinausgespannt wird. v ein Theil des Brustbeines, durch Rippen mit der Wirbelsäule fest verbunden. x der Flugmuskel zum Aufwärtsschlage, füllt beinahe den länglichen Raum zwischen
Page 34 - Der Oberarm bewegt sich denn immer in einer Ebene, die mit dieser Achse in o einen rechten Winkel macht, und die man seine Bahn nennen könnte. Wenn z. B. die Taube ihre Flügel über dem Rücken schwingt, wird der Oberarm im oberen Theile seiner
Page 33 - streckt, um während des Fluges den Flügel rückwärts zu richten. m grosser Vorsprung von k zur Anheftung des Flugmuskels zum Abwärtsschlage, dessen anderes Ende über den ganzen Oberrand des Brustbeins, den ganzen Unterrand des Kammes und die ganze Hinterfläche des Schlüsselbeines ausgebreitet ist und

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