Beitraege zur geburtskunde und gynaekologie, Volumes 5-6

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1869
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Popular passages

Page 99 - Hervorragungen auftreten oder bei welchen diese Linie selbst anstatt schön abgerundet, wie bei den normalen Frauenbecken, in eine scharfe, messerscharfe Kante umgewandelt ist. Die grosse Gefährlichkeit dieser Anomalie für das Geburtsgeschäft sucht er dadurch zu *) Schilderung neuer Beckenformen und ihres Verhaltens im Leben. Der Praxis entnommen von Dr. HF Kilian, Geheimer Medicinalrath und Professor an der Universität Bonn. Mit 9 lithogr. Tafeln. Mannheim. Bassermann und Matliy, 1851.
Page 58 - dem Eierstock entsprechende Anschwellung", „aus einer körnigen Masse bestehend, in welcher einzelne spärliche grössere Körper gelagert waren, die aber nicht vollkommen deutlich den Charakter von Eiern zeigten", kann man sich natürlich bei der Entscheidung über so wichtige Fragen nicht begnügen.
Page 225 - Hypertrophie manifestire sich: a) in x, b) „in einer ungemeinen Entwicklung einer einfachen Bindesubstanz im Gewebe der mucosa, bestehend aus rundlichen Zellen und sehr wenig Zwischensubstanz, c) in der Entwicklung eines ähnlichen Bindegewebes in der Adventitia der kleineren Arterien und Venen der mncosa.
Page 179 - Fällen 48mal bloss ein, 51mal beide Ovarien erkrankt waren, dass somit in mehr als 50 Procent der Fälle die Erkrankung eine beiderseitige war. Unter den angeführten 99 Kranken befanden sich 52 unter und 44 über 50 Jahren, von 3 war das Lebensalter in den Sectionsprotocollen nicht angegeben. In den ersteren 52 Fällen waren beide Ovarien 31 mal, dh in 59,6 % der Fö"e erkrankt, die einseitige Erkrankung kam nur 21 mal, somit in 40,5 % vor.
Page 415 - Nach diesen Messungen würde also auf das Geschlecht des Kindes sehr viel ankommen. Bei Secundiparen ist der Schädel, wenn das Kind ein Knabe ist, nicht viel grösser zu erwarten, als bei Erstgebärenden; ist es ein Mädchen, etwas grösser; bei 3, und...
Page 208 - Beckens dieser Race ziehen kann. Was die Becken der Negerinnen betrifft, vou welcher Race nächst der Malayischen die meisten Becken bekannt sind, so ist aus den ebenfalls schon angeführten Gründen ein solcher Schluss nicht zulässig. 2) Die Grosse der Becken scheint nach den vorliegenden . Untersuchungen von Süden nach Norden zuzunehmen, dagegen scheint bei den südlicheren Völkern die Conjugala im Verhältniss zum Querdurchmesser an Länge zuzunehmen.
Page 158 - •• mit einem Schwamm an die Symphyse angedrückt, wodurch die Blutung zum Stehen gebracht wurde. Bei jedem Versuche aber, die Wunde selbst zu vereinigen, musste davon wieder abgestanden werden, da die Durchstechung der Wundränder in der Tiefe der Schamspalte zu viel Zeit in Anspruch genommen...
Page 44 - Gliedes verbunden sind, das Absterben desselben bis zur Bruchstelle und endlich die vollständige Absetzung zur Folge haben können, dass auch in Utero aus gleicher Ursache Ablösungen stattfinden.
Page 220 - Decidua menstrualis untersucht und sagt daher: „die mikroskopische Untersuchung bezog sich auf die Drüsen, das eigentliche Gewebe der Membran, die Fäden der äusseren Oberfläche und endlich auf die Gefässe". Ebenso lässt Kölliker bei Besprechung der Decidua vera die Muscularis uteri unerwähnt. Ich bin entfernt von der Behauptung, dass das Epithel der Cervix in der Nähe des inneren Muttermundes die ausschliessliche Bildungsstätte der Deciduazellen sei, sondern ziehe aus den Beobachtungen...
Page 159 - Perforation sich erwies. Ulerusinnenfläche und Vagina intact. Der Riss an den äusseren Genitalien begann unterhalb der Clitoris und zog sich in einer Länge von 3 Centimeter nach abwärts; bildete eine in der Mitte weitklaffende seichte Wundfläche mit scharfen Rändern. Der Boden derselben erwies sich als ein maschigcs Gewebe. Grössere Gefässe waren in demselben nicht nachzuweisen.

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