Beiträge zur Klinischen Chirurgie, Volume 5

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Verlag der H. Laupp'schen Buchhandlung., 1889 - Surgery
 

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Page 237 - cm Länge nach oben schlitzen und die Ränder des Schlitzes mit dicker Sonde 'täglich auseinander drängen, bis die Vernarbung eingetreten sei. In einen zweiten Zeitraum solle man die Scheidenfistel, welche jetzt entfernt von der neuen Mündung des Harnleiters liegt, in der Richtung ihres längsten Durchmessers anfrischen und vereinigen. Man könnte sogar mit den Fistelrändern einen kleinen
Page 236 - 4 Fälle direkter Harnleiterscheidenfisteln in der Litteratur finden können. Zur Behandlung derselben schlägt er vor, in das obere Harnleiterende von der Scheide aus einen langen elastischen Katheter einzuführen, sein freies Ende durch das untere Ende in die Blase und aus derselben mittelst Kornzange durch die Urethra nach aussen zu führen,
Page 237 - in Knie-Ellenbogenlage zu beiden Seiten der freien Stelle des Katheters die Scheidenschleimhaut und mit ihr die untere Harnleiterwand in einem schrägen Längsoval anzufrischen und über dem Katheter, der einige Zeit liegen bleiben soll, zu vereinigen. Gelänge die Verheilung auf
Page 113 - auch über die Dicke des Steines sich Rechenschaft zu geben, kann man denselben mit dem Sondenende aus seiner Position heben und dann auch diese Dimension ermitteln." Nitze gibt folgendes Bild bei mit seinem Cystoskop untersuchten Blasensteinen: „Unter der dunkelbraunen Masse des Steines erblickt man seinen durch das Licht des Instrumentes auf der Schleimhaut erzeugten Schatten. Letztere zeigt zierliche
Page 237 - man solle an Stelle der Fistel die Blasenwand durchstechen, darnach eine Sonde von der Blase aus durch diese Oeffnung in den Harnleiter einführen, auf derselben die Harnleiterblasenwand von der Blase aus auf eine Strecke von
Page 230 - wenn bei einer hoch und median gelegenen Fistel die Vaginalportion oder deren Vorderwand zerstört und der hintere Fistelraud, welcher durch den Stumpf der Vaginalportion gebildet wird, über dem Ansatz des Vaginalgewölbes liegt, und wenn nun zu gleicher Zeit durch den Zug der vernarbenden Fistel die höher
Page 237 - mündet, und die Blasenscheidenfistel dann in der Längsrichtung durch tiefe, die Blasenschleimhaut mittreffende Nähte geschlossen werden. Simon hat folgendes Verfahren empfohlen: man solle an Stelle der Fistel die Blasenwand durchstechen, darnach eine Sonde von der Blase aus durch diese Oeffnung in den Harnleiter einführen,
Page 238 - Zoll hoch eingeführt. Nun wurde der zwischen den Blättern dieses Instrumentes gefasste Sporn durch Zuschrauben des ersteren eingeklemmt und bis zum Abfall des Spornes in dieser Einklemmung erhalten. Mit dem Abfall des Spornes war die Verbindung des zu- und ableitenden
Page 232 - Harnröhrenspeculis vorzunehmen und demnächst den Finger einzuführen. Simon machte in solchen Fällen die rapide Dilatation der Harnröhre mit Spiegeln und die Betastung der Blaseninnenfläche mit dem Zeigefinger. Bezüglich der Prognose möchten wir uns zuerst die Frage vorlegen, ob eine
Page 230 - welcher durch den Stumpf der Vaginalportion gebildet wird, über dem Ansatz des Vaginalgewölbes liegt, und wenn nun zu gleicher Zeit durch den Zug der vernarbenden Fistel die höher gelegenen Teile und mit diesen die

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