Bellum Sertorianum und Bellum Spartacium in den Historien Sallusts

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GRIN Verlag, 2007 - 76 pages
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Studienarbeit aus dem Jahr 2005 im Fachbereich Klassische Philologie - Latinistik - Literatur, Note: 2, Ludwig-Maximilians-Universitat Munchen (Klassische Philologie), Veranstaltung: Sallusts Historien, 9 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Der Krieg gegen Sertorius und das Bellum Spartacium stellten Rom vor ausserst unangenehme Zeiten, besonders, wenn man neben den hohen Verlusten im militarischen Bereich die Furcht um das eigene, erst durch einen aufruhrerischen Landsmann, dann durch unbedeutende Sklaven ins Wanken geratene, Ansehen als unbesiegbare und gewaltige Weltmacht bedenkt. Sallusts Leitmotiv, welches all seine Werke in ihren diversen Stadien durchzieht, ist der Verfall des Staates, wobei fur ihn ganz deutlich der Sullanische Staat den Hohepunkt und Inbegriff des Ruins reprasentiert. Besonders im Rahmen der Darstellung des Sertorianischen Kriegs zeigt sich diese Antipathie gegenuber Sulla besonders stark. Wahrend er zu Beginn der Historien zuerst noch vom einstigen Idealzustand mit optumis moribus et maxuma concordia" (Hist. 11, 6f.) spricht, kommt Sallust doch recht rasch auf die aktuelle Lage, gepragt von discordia et avaritia atque ambitio" (Hist. 11, 9f.) zu sprechen. Diese Verschiebung der Werte fuhrt er auf den menschlichen Charakter zuruck, der sich, wenn er sich in Sicherheit wiegt, gehen lasst und aufhort, die alten Ideale anzustreben und die fur einen Romer bisher als tugendhaft geltende Pflichten weiter auszufuhren. Dieses nachlassige und uberhebliche Verhalten fuhrt uns direkt zuruck zu Spartacus und Sertorius, die sich beide mit aller Kraft gegen die romische Vorherrschaft auflehnen. Wer diese beiden Manner waren, welche Leistungen sie vollbrachten und was sie zu Inbegriffen des Heldentums machte, soll nun primar anhand der historischen Berichte Sallusts hinsichtlich ihrer Uberlieferung, ihres Inhalts und Sallusts personlicher Betrachtung und Beurteilung in aller Ausfuhrlichkeit untersucht werden
 

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Page 21 - Ac tum maxime, uti solet in extremis rebus, sibi quisque carissimum domi recordari cunctique omnium ordinum <munia> extrema sequi.
Page 21 - Spartakusa odczuwano brak zywnoáci, со w konsekwencji powodowalo koniecznoáé stalej zmiany miejsca obozowania: Deinde fugitivi consumptis iam alimentis, ne praedantibus ex propinquo hostis instaret, soliti more militiae vigilias stationesque et alia munia exequi, secunda vigilia silentio cuncti egrediuntur relicto bucinatore in castris*0.
Page 23 - Et eodem tempore Lentulus duplici acie locum editum multo sanguine suorum defensum, postquam ex sarcinis paludamenta ostentari et delectae cohorts intellegi coepere.
Page 23 - Sorte ductos fusti necat. 23*. Omnis Italia coacta in angustias finditur in duo promunturia, Bruttium et Sallentinum.
Page 23 - Cum interim lumine etiamtum incerto duae Galliae mulieres conventum vitantes ad menstrua solvenda mentem ascendunt.
Page 21 - Spartacus princeps gladiatorum de illis quattuor et septuaginta, qui ludo egressi, ut Sallustius in tertio historiarum refert, grave proelium cum populo Romano gesserunt.
Page 11 - S. 75. legionibus, postquam tam <abtas ripas, unum haud facilem pugnantibus vadum cuncta hosti quam suis oportuniora videt.

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