Benötigen wir eine europäische Identität?

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GRIN Verlag, 2008 - 54 pages
Bachelorarbeit aus dem Jahr 2008 im Fachbereich Politik - Internationale Politik - Thema: Europäische Union, Note: 3,0, Friedrich-Schiller-Universität Jena (Politikwissenschaft), 42 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: In der vorliegenden Arbeit soll die Frage nach der Notwendigkeit einer Europäischen Identität gestellt werden. Das Phänomen der kollektiven Identität wird hierbei in den Mittelpunkt des Erkenntnisinteresses gestellt, während das Konzept personaler Identität aus Platzgründen außen vor bleiben muss. Zunächst werden aktuelle Problemfelder der europäischen Politik, wie die gescheiterte Verfassung oder der Lissaboner Vertrag, näher betrachtet und kurz analysiert, da sie für diese Arbeit, als auch allgemein für die Problematik in der sich die Europäische Union befindet, ausschlaggebend sind. In Kapitel Nummer drei werden die für die Fragestellung relevanten Identitätstheorien vorgestellt. Dabei stellt sich zunächst die Frage, ob eine europäische Identität überhaupt möglich ist. In der aktuellen Forschung gilt politische Identität als der Motor einer pluralistischen Gesellschaft, während kulturelle Identität als ein zu generalistisches und umfassendes Konzept erfasst wird, das in einer heterogenen Gemeinschaft, wie sie die EU darstellt, keinen verbindenden Charakter entfalten kann. Dementsprechend liegt der Fokus dieser Arbeit auf möglichen Bezugspunkten einer gemeinsamen europäischen Identität, die sich aus dem Politischen gründet. Das Begreifen von Identität als Projekt, in dem unterschiedliche Prozesse und Bezugspunkte gebündelt werden, welches sich in einer fortlaufenden Entwicklung befindet, in der nur das Ziel klar definiert ist - "ein Passungsverhältnis zwischen Innen- und Außenwelt herzustellen" - erweist sich ebenfalls als wichtig. Im Hauptteil wird eine mögliche Europäische Identität in all ihren Facetten geschildert und untersucht, sowie ihre Bedeutung herausgearbeitet, um somit die Fragestellung dieser Arbeit beantwort
 

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1
Literaturverzeichnis
7
S
22
S
29
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Abgrenzung Akteuren aktuellen Autors Bedeutung Beispiel bereits Bevölkerungen Bewusstsein Bezugspunkt europäischer Identität Brüssel Bürgerinnen und Bürger Castells Cerutti definiert dementsprechend Demokratiedefizit dêmos Dennoch eher einzelnen Mitgliedsstaaten Entwicklung Erfahrbarkeit Erweiterungsrunden Eurobarometer europäische Verfassung Europäische Wirtschaftsgemeinschaft europäischen Einigung Europäischen Gemeinschaft europäischen Öffentlichkeit Europäischen Parlament Europäischen Union europäischen Zivilgesellschaft europäischer Politik europaweit folglich Frage gemeinsame politische Gemeinschaft Gerhards gescheitert Geschichte Gesellschaft gilt gleichzeitig Grenzen große Grundlage Grundwerte Habermas Handlungsfähigkeit Identitätsbildung Identitätstheorie institutionelle Integrationsprozess Jahr Jürgen Habermas Kocka kollektive Identität konnte Konzept Kultur kulturelle Identität Legitimität Lepsius Lissaboner Vertrag Meyer Mitgliedsländer möglich Montanunion Morisse-Schilbach 2006 muss nationalen Regierungen nationaler Identität Nationalstaaten Nichtregierungsorganisation Nida-Rümelin 2007 politische Identität politische Öffentlichkeit politischen Eliten politisches Gemeinwesen postmodernen Projekt Projektidentität Prozess regionale Scheitern Souveränität sowie sowohl soziale Staaten staatlicher Struktur supranationale Symbole transnationale Transparenz Übersetzung verbindende Verfassung Vertrag von Lissabon Vertrag von Maastricht Wagner Wahrnehmung Weiteren Wertegemeinschaft Wertvorstellungen wichtigsten wiederum wirtschaftliche Wirtschaftsgemeinschaft zitiert Zukunft zumindest

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