Benchmarking bei Kultureinrichtungen am Beispiel von Museen

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GRIN Verlag, Aug 18, 2002 - Business & Economics - 42 pages
Studienarbeit aus dem Jahr 2002 im Fachbereich BWL - Marketing, Unternehmenskommunikation, CRM, Marktforschung, Social Media, Note: 2,0, Fachhochschule Worms (Wirtschaftswissenschaften), Sprache: Deutsch, Abstract: Zu Beginn des 21. Jahrhunderts sehen sich Museen mit großen Herausforderungen konfrontiert: Da die öffentliche Hand zunehmend weniger Mittel für die Finanzierung kultureller Aufgaben zur Disposition stellt, herrscht zwischen den öffentlichen Kultureinrichtungen ein heftiger Verteilungskampf, in dem sich die Museen auf Dauer behaupten müssen. Zudem hat in den letzten Jahren die Zahl der privaten Anbieter deutlich zugenommen, die - in Konkurrenz zu den Museen - vielfältige Kultur-, Bildungs-, Unterhaltungs- und Freizeiterlebnisse offerieren. Deshalb werden Museen im Wettbewerb um das Interesse der Besucher nur dann langfristig gegenüber anderen Kultur- und Freizeitanbietern bestehen können, wenn sie sich Wettbewerbsvorteile erarbeiten, also von den Besuchern als einzigartig und unverwechselbar wahrgenommen werden. Da sich Vorteile nicht ohne die genaue Kenntnis der Interessen, Bedürfnisse und Erwartungen der Besucher aufbauen lassen, gilt als zentrales Mittel zur Erreichung von Wettbewerbsvorteilen die Besucherorientierung. Eine nachhaltige Verbesserung der Besucherorientierung von Museen lässt sich mit Hilfe der Managementmethode Benchmarking realisieren. Benchmarking ist eine mittlerweile in vielen Wirtschaftszweigen erprobte und bewährte Mangementmethode für das Lernen von "besten Lösungen". Sie zielt darauf ab, durch den Vergleich zwischen Einrichtungen herauszufinden, wo innerhalb der eigenen Organisation Verbesserungspotentiale existieren und wie diese ausgeschöpft werden können. Benchmarking kann Museen somit dabei helfen Schwachstellen im Hinblick auf ihre Besucherorientierung zu ermitteln und Lösungswege für Verbesserungen zu finden, um im kulturellen Marktwettbewerb bestehen zu können. Der erste Teil der vorliegenden Arbeit beschäftigt sich mit den Grundlagen der Managementmethode Benchmarking, wobei Begriffsdefinitionen von Benchmarking vorgenommen und die historische Entwicklung sowie die Ziele des Benchmarking erläutert werden. Desweiteren wird die Stellung des Benchmarking im Kontext der Managementinstrumente TQM, Kaizen und Business Reengineering beschrieben. Im zweiten Teil der Arbeit werden die Arten des Benchmarking dargestellt. Dabei wird eine Differenzierung nach Vergleichspartnern, die die Unterscheidung in internes und externes Benchmarking beinhaltet, sowie nach dem Benchmarking-Objekt vorgenommen. Anschließend werden die Phasen des Benchmarking entsprechend dem Prozessmodell von Camp dargestellt.[...]
 

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Contents

Seminararbeit
2
Abkürzungsverzeichnis
6
UWHQ GHV HQFKPDUNLQJ
9
3KDVHQ GHV HQFKPDUNLQJ
17

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Abbildung aktuellen Managementinstruments Benchmarking als modernes Benchmarking am IPK-Berlin Benchmarking für Dienstleistungsunternehmungen Benchmarking-Charakteristik eines aktuellen Benchmarking-Objekt Benchmarking-Partner und ausgewählte Benchmarks Besten lernen Besucher Besucherorientierung von Museen Bielefeld 2001 Böhnert Branchenbezogenes Benchmarking branchenübergreifendes Benchmarking-Projekt branchenunabhängigen Benchmarking Business Process Reengineering Business Reengineering Camp Corsten Darstellung des Benchmarking Desweiteren Dienstleistungsmarketing Differenzierung nach Vergleichspartnern eigenen Organisation Einsatz des Benchmarking Erfolgreiches Lernen externen Benchmarking Fassott Formen des internen führenden Unternehmen generisches Benchmarking Gerberich Geschäftsprozesse Grundlagen des Benchmarking Guggenheim Museum Handbuch des modernen Hausmann Informationszentrum Benchmarking Instrument zur Leistungsverbesserung internen und externen IPK-Berlin Hrsg Kaizen Kategorien potentieller Benchmarking-Partner Konkurrenz lernen Konkurrenz überholen konkurrenzbezogenes Benchmarking kontinuierliche Verbesserungsprozess Landsberg/Lech 1995 Landschaftsverband Rheinland Leibfried Leistungslücken Leistungsmerkmale Lernen von führenden Managements auf Basis marktbezogenen Benchmarking McNair Methoden modernen Managements möglich München Museen unter Einsatz Museum Pieske Planegg Praktiken Praxis Primärdaten Prozesse Sekundärdaten somit Teilnehmer Total Quality Management Trendforschung umfassendes Qualitätsmanagement Unterschied Verbesserung der Besucherorientierung Vergleich Wettbewerbsfaktor Dienstleistung Wiesbaden 1999 Xerox

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