Bericht von der Bekehrung Taulers

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C. Schmidt
C. F. Schmidt's Universitäts-Buchhandlung, 1875 - Basel (Switzerland) - 64 pages
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Popular passages

Page 57 - Lieben kint, eine zuo grunde gelossenheit durch alle unsere nature das ist gar ein guoter fruhtberre anevang, der ehte in rehter demuetikeit beschiht. Und hievon sprach sanctus Petrus : aller liebesten, demuetigent úch under die gewaltige hant gottes uffe das er úch erhoeen múge in der zit der beschowunge. Lieben kint, moehtent wir ouch geleren das wir ouch...
Page 30 - ... das die brut noch ettewas zart ist, so ist die brut sprechende : ach lieber herre der brútegoum, dis ist mir gar ein froemede ding und gar ein sweres ding zuo lidende, und ich bin gar sere voerhtende das ich es gar kume erliden mag; und do von, lieber brútegoum, so bitte ich dich das du mir -es abenemmest.
Page 8 - ... zit sint untze an den iüngesten tag iemer getuon mohtent). aber wie unwirdig ich sin bin und solle ich üch roten, so wolle ich üch wol ussei göttelicher minnen und mit der helffe gottes rotende sin (vgl.
Page 62 - ... sin, und bitte dich das du do nemest die bletter der bappire, do inne wurst du vindende geschriben alle die wort die du vilzites mit mir geret hest und ouch alle mine entwurte die ich ouch in vil worten mit dir redende was, und darzuo ouch von mime lebende was wunders got mit mir armen unwirdigen menschen sime armen unwirdigen knehte geton het; und lieber sun, dunket es dich guot sin und git dir es got zuo tuonde, so mache ein buechelin drus. — Do sprach der man, Ruolmans geselle : Herre der...
Page 62 - ... ebenmenschen zuo helfe, so tuo es und ist mir liep; aber lieber sun, schrip es also das du mit núte minen nammen dinne nennest, rehte alse noete du dinen nammen nennest; du maht wol drin schriben der meister, und darzuo solt du mit núte das selbe buechelin hie in dirre stat lossen lesen, anders men wúrde es merkende das ich es were, du solt es mit dir heim in din land fueren. Nuo vil rede hette der meister mit diseme manrve wol eilf tage.
Page 2 - Gottes gebúrte dritzehen hundert iar viertzig und sehs iare, in dem selben iare do geschach es das ein meister der heiligen geschrift in einer stat vil brediende was, und man horte in ouch gar gerne, also das man úber vil milen von sinre lere seite.
Page 9 - Do huob der man, Ruolmans geselle, an und sprach: Herre der meister, ir súllent wissen das ir gar vil guoter worte an dirre bredigen geseit habent; aber wissent, mir kam ein bilde in die wile das ir bredigetent und die guoten wort seitent, do was mir rehte alse der cloren guoten win neme und in durch truosen liesse louffen.
Page 5 - ... duncken. Nuo das vierde stúcke : er sol sin selbes usgon an allen dingen wo er sich inne vindet minnende oder meinende, es si in zit oder in ewikeit. Nuo das fúnfte stúcke : er sol des sinen úberal in deheinen weg in keiner creaturen suochende sin, es si in zit oder in ewikeit. Nuo das sehste stúcke: er sol zuo allen ziten wartende sin und sol besehen was got von ime haben welle, und dem sol er mit der helfe gottes genuog sin, und des sol er u nangenomen sin selbes ston.
Page 61 - ... frúntliche wilkummen sin, und der man, Ruolmans geselle der frogete und sprach : Herre der meister, wie moegent ir? Do sprach der meister : Ich geloube das die zit gar nohe si das mich got usser der zit haben wil, und darumb, lieber sun, so ist mir gar troestliche das du hie bi mime ende solt sin, und bitte dich das du do nemest die bletter der bappire, do inne wurst du vindende geschriben alle die wort die du vilzites mit mir geret hest und ouch alle mine entwurte die ich ouch in vil worten...
Page 17 - ... creature, wie das si, so soellent wir gotte die ere geben, des sú ouch ist; herre der meister, sider ich úch nuo usser gotte roten sol, so wil ich in zuo helfe nemen und wil úch usser goettelicher minne roten und wil úch anevohen zuo lerende alse men die kint anevohet zuo lerende, und wil úch eine letze geben die men den kinden zuo dem aller ersten git, und das ist die oeberste zile, die drie und zwentzig buostaben: A. Ane súflent ir vohende sin ein reines guotes goetteliches leben.

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