Berlin - Die Stadt in Gedichten unter dem Aspekt der imaginierten Weiblichkeit

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GRIN Verlag, 2008 - 52 pages
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Studienarbeit aus dem Jahr 2005 im Fachbereich Germanistik - Neuere Deutsche Literatur, Note: 1,7, Ernst-Moritz-Arndt-Universitat Greifswald, Veranstaltung: Die Stadt als Text. Berlin in der modernen und zeitgenossischen Literatur, Sprache: Deutsch, Anmerkungen: Kommentar der Dozentin: "Eine sehr eigenstandige Arbeit, in der Sie versuchen, Sigrid Weigels Thesen zur imaginierten Weiblichkeit der Stadte fur die Lyrikanalyse fruchtbar zu machen. Zum teil kommen Sie dabei zu neuen und sehr uberzeugenden Gedichtinterpretationen! An anderer Stelle argumentieren Sie eher assoziativ bzw. projezieren die These von der Gebandigten, dahinter aber wilden Frau zu allgemein auf die Gedichte.", Abstract: Seit dem Ende des 19. Jahrhunderts sich mehr als 2000 Berlin-Gedichte" erschienen und wurden in mehreren Anthologien zusammengefasst. Gerade zu diesem Zeitpunkt entwickelte sich Berlin von der Reichshauptstadt zur Weltstadt und wurde somit ein kulturelles Zentrum. Besonders der Expressionismus (1910-1925) war dem Thema Stadtgedicht zugetan - nicht nur wegen des zeitlichen Zusammenfalls. Daher werde ich mich bei meiner Untersuchung verstarkt auf Gedichte dieser Epoche konzentrieren. Die Vertreter waren sich einig, dass das Alte zugrunde gehen musse, damit das Neue und Bessere entstehen konne. In der Lyrik kommt dies durch massloses Gefuhl und visionares Schauen zum Ausdruck. Somit sind die Gedichte auch oft als Zeitkritik zu werten. Ein wichtiges Merkmal des Expressionismus ist die Form des so genannten Zeilenstils, um die Simultanitat der Vorstellungen, Gefuhle, Erlebnisse und Ausserungen sprachlich zu erfassen. Daher ruckt das Bild der Stadt in den Vordergrund, um die Dynamik der simultan verlaufenden Vorgange zu verdeutlichen. Abfolgen von Tatigkeiten, Handlungen, die zeitgleich verlaufen und verschiedene Formen der Wahrnehmung werden verarbeitet. Simultanitat ist also ein charakteristisches Ausdrucksmittel einer Generation, in deren Erlebniswelt zunehmend die Stadt mit ihr
 

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