Bernard Herrmann und seine Filmmusiken zu "Citizen Kane", "Psycho" und "Taxi Driver"

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GRIN Verlag, Jul 23, 2008 - Music - 13 pages
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Studienarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Musikwissenschaft, Note: 1,3, Universität Bayreuth, 7 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Als bei der Oscarverleihung 1942 der junge, bis dato noch weitgehend unbekannte Komponist Bernard Herrmann mit seinen Filmmusiken zu „Citizen Kane“ und „All that Money Can Buy“ gleich zweimal in der Kategorie „Best Original Score“ nominiert wurde, stellte dies zweifellos eine Überraschung dar. Das er mit der Musik zu letzterem aber tatsächlich die Trophäe mit nach Hause nehmen durfte und sich damit gegen die Großen der Zunft, namentlich Alfred Newman, Franz Waxman, Max Steiner und Miklos Rozsa, durchsetzte, glich schon fast einer Sensation. Abgesehen von Newman waren es zu dieser Zeit Immigranten, die die Filmmusik Hollywoods mit der romantischen Tradition Europas dominierten. Max Steiner, mit über 150 Scores einer der bedeutendsten Hollywoodkomponisten in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts, studierte in Wien unter anderem bei Gustav Mahler. Dimitri Tiomkin wurde im St. Petersburger Konservatorium von niemand geringerem als Alexander Glasunov geprägt. Erich Wolfgang Korngold wurde von Puccini und Richard Strauss als „Wunderkind“ gelobt und als ausgewiesener Gegner der atonalen Musik bekannt. Diese Tradition durchbrach Bernard Herrmann mit „Citizen Kane“ und „in den folgenden dreißig Jahren wurde der Name Bernard Herrmann Synonym für den modernen Klang Hollywoods.“ Was macht diesen „modernen Klang“ von Bernard Herrmann aus und wie arbeitete er damit fast 40 Jahre lang? An drei signifikanten Ecksteinen von Herrmanns Oeuvre, seinem Erstling „Citizen Kane“(1941), seinem wohl berühmtester Score zu „Psycho“ (1960) und seiner letzten Filmmusik zu „Taxi Driver“(1976) soll dieser Frage nachgegangen werden. 2. Charakteristika von Herrmanns Kompositionen – Die kleine musikalische Einheit “The reason I don’t like this tune business is that a tune has to have eight or sixteen bars, which limits a composer. Once you start, you’ve got to finish – eight or sixteen bars.” ( Bruce, Graham: Bernard Herrmann – Film Music and Narrative, S.35) [...]
 

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