Berufsbezogenes Studieren - im Spannungsfeld von gesellschaftlichem "Sollen", studentischem "Wollen" und universitärem "Können"

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GRIN Verlag, 2007 - 168 pages
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Diplomarbeit aus dem Jahr 2000 im Fachbereich Sport - Sportokonomie, Sportmanagement, Note: 1,7, Universitat Potsdam (Institut fur Sportwissenschaft), 103 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Das Interesse zum vorliegenden Thema entsprang meinen Erfahrungen als Mitarbeiter in der Studienberatung im Studiengang Sportwissenschaft, in deren Rahmen ich Ansprechpartner fur unterschiedliche Problematiken und Meinungen von Studierenden und Mitarbeitern zu Struktur und Inhalten des Studiengangs war. Aus den gesammelten Erfahrungen entstand die Idee der vorliegenden Arbeit, das reale" Tatigkeitsfeld Sport mit den subjektiven Wirklichkeiten" Studierender uber dieses Tatigkeitsfeld zu vergleichen. Die vorhandenen Diskrepanzen zeigen Wege auf, die universitare Ausbildung gehen kann, um eine hohere Konsistenz zwischen den Anforderungen des Tatigkeitsfeldes, den Vorstellungen Studierender und ihren eigenen, universitaren Anspruchen zu erreichen. Die Arbeit basiert auf der systemischen, konstruktivistischen Padagogik; der Grundannahme also, dass es kein objektives" Wissen gibt, sondern sich Wissen immer erst im Kopf des Lernenden selbst organisiert. In diesem Zusammenhang wird auf die derzeitige Diskussion um Wissensvermittlung eingegangen. Die Ausfuhrungen ranken sich dabei weniger um die jeweiligen fachspezifischen Inhalte - die aufgrund rapide fortschreitender technischer Entwicklungen und der damit verbundenen immer kurzeren Halbwertszeit des Wissens" standig neu bestimmt werden mussten - sondern um Prozessorientierung des Lernens und der Herauslosung des Lernens aus seinem Lernkontext. Dieser Prozess des Herauslosens ist letztendlich das, was einen Wissenstransfer ermoglicht und Wissen universell anwendbar macht. Im ersten Teil der Arbeit wird ein relativ objektives" Bild gesellschaftlicher Anforderungen an universitare Berufsausbildung (gesellschaftliches Sollen") gezeichnet, denen im zweiten Teil der Arbeit die subjektiven Sichtweisen Studier"
 

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Contents

Studentisches Wollen
35
Kritik und Ausblick
74
Copyright

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Common terms and phrases

Absolventen Akademische Aktivitäten planen Anforderungen Anschlussmotiv Arbeit Arbeitsmarkt Arbeitsplatz aufgrund Aussagen außerschulischen BECK Bedeutung Bereich Prävention/Rehabilitation berufliches Tätigsein Berufsausbildung Berufsbezogenes Studieren Berufseinstieg beschäftigen Berufsfeld Sport Berufsvorstellungen beschäftigen Sie derzeit Beschreiben und begründen bestimmte BUCHMANN/KELL 1997 CACHAY/THIEL 1999 Dienstlstg dierenden eher Entwicklung Erfahrungen ersten Erwerbsarbeit Erwerbstätigkeit Fähigkeiten Gehirn GERSTENMAIER/MANDL 1995 gesellschaftlichen Gesundheit Hauptstudium Hochschulen Hrsg Individuum Jahren jeweiligen kognitive konkreten könnte konstruktivistischen Kontakte langfristigen Vorbereitung lassen Lebensunternehmer Leistungssport Lernen Lernumgebungen Lizenzen machen Management Medizin Menschen Mesosystem möchte Möglichkeiten nachuniversitären Nennungen neue Organisation Physiotherapeuten Physiotherapie Praktika Praktikum Prävention Probleme sehe Probleme zur Verwirklichung Prozess Qualifikationen Radikalen Konstruktivismus Reha Rehabilitation Rehaklinik Richtung Schlüsselqualifikationen SCHMIDT Schwerpunkt Selbständigkeit soziale Spaß Sportarten Sportmanagement/-ökonomie Sporttherapeut Sportverein Sportwissenschaft Struktur Studiengang Studienrichtung Studienschwerpunkt Studierenden Studium Subjekt Symbol-Analytiker Systeme Tätigkeiten Tätigkeitsfeld Sport Trainer Umwelt Unentschlossenen universitäre Ausbildung unserer Untersuchungen verschiedenen Versuchen Sie nachzuhalten Verwirklichung Ihrer Vorstellungen viele Vorbereitung des Berufseinstiegs Vorstellungen entwickelt Wahrnehmung Welt Wirtschaft Wissen Zukunft

Popular passages

Page 67 - Schlüsselqualifikationen sind solche Kenntnisse, Fähigkeiten und Fertigkeiten, welche nicht unmittelbaren und begrenzten Bezug zu bestimmten, disparaten praktischen Tätigkeiten erbringen, sondern vielmehr a) die Eignung für eine große Zahl von Positionen und Funktionen als alternative Optionen zum gleichen Zeitpunkt, und b) die Eignung für die Bewältigung einer Sequenz von (meist unvorhersehbaren) Änderungen von Anforderungen im Laufe des Lebens.
Page 34 - Symbol-Analytiker lösen, identifizieren und vermitteln Probleme, indem sie Symbole manipulieren. Sie reduzieren die Wirklichkeit auf abstrakte Bilder, die sie umarrangieren, mit denen sie jonglieren und experimentieren, die sie an andere Spezialisten weiterreichen und die sie schließlich zurück in die Wirklichkeit verwandeln können
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Page 16 - Das Gehirn ist kein umweltoffenes Reflexsystem, sondern ein funktional geschlossenes System, das nur seine eigene »Sprache« versteht und nur mit seinen eigenen Zuständen umgeht.
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