Berufsbezogenes Studieren – im Spannungsfeld von gesellschaftlichem „Sollen", studentischem „Wollen“ und universitärem „Können“

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GRIN Verlag, Apr 26, 2006 - Sports & Recreation - 159 pages
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Diplomarbeit aus dem Jahr 2000 im Fachbereich Sport - Sportökonomie, Sportmanagement, Note: 1,7, Universität Potsdam (Institut für Sportwissenschaft), 103 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Das Interesse zum vorliegenden Thema entsprang meinen Erfahrungen als Mitarbeiter in der Studienberatung im Studiengang Sportwissenschaft, in deren Rahmen ich Ansprechpartner für unterschiedliche Problematiken und Meinungen von Studierenden und Mitarbeitern zu Struktur und Inhalten des Studiengangs war. Aus den gesammelten Erfahrungen entstand die Idee der vorliegenden Arbeit, das „reale“ Tätigkeitsfeld Sport mit den „subjektiven Wirklichkeiten“ Studierender über dieses Tätigkeitsfeld zu vergleichen. Die vorhandenen Diskrepanzen zeigen Wege auf, die universitäre Ausbildung gehen kann, um eine höhere Konsistenz zwischen den Anforderungen des Tätigkeitsfeldes, den Vorstellungen Studierender und ihren eigenen, universitären Ansprüchen zu erreichen. Die Arbeit basiert auf der systemischen, konstruktivistischen Pädagogik; der Grundannahme also, dass es kein „objektives“ Wissen gibt, sondern sich Wissen immer erst im Kopf des Lernenden selbst organisiert. In diesem Zusammenhang wird auf die derzeitige Diskussion um Wissensvermittlung eingegangen. Die Ausführungen ranken sich dabei weniger um die jeweiligen fachspezifischen Inhalte - die aufgrund rapide fortschreitender technischer Entwicklungen und der damit verbundenen immer kürzeren „Halbwertszeit des Wissens“ ständig neu bestimmt werden müssten - sondern um Prozessorientierung des Lernens und der Herauslösung des Lernens aus seinem Lernkontext. Dieser Prozess des Herauslösens ist letztendlich das, was einen Wissenstransfer ermöglicht und Wissen universell anwendbar macht. Im ersten Teil der Arbeit wird ein relativ „objektives“ Bild gesellschaftlicher Anforderungen an universitäre Berufsausbildung (gesellschaftliches „Sollen“) gezeichnet, denen im zweiten Teil der Arbeit die subjektiven Sichtweisen Studierender (studentisches „Wollen“) des Diplomstudiengangs Sportwissenschaft gegenüber gestellt werden. Auf Grundlage dieser Diskrepanzen wird im dritten Teil der Arbeit versucht Möglichkeiten universitärer Ausbildung zu skizzieren, mit denen (vor dem Hintergrund eigener eingeschränkter finanzieller und personeller Ressourcen) die Unterschiede zwischen den Anforderungen des Arbeitsmarktes und den Berufsvorstellungen Studierender angleichen und damit „Berufsbezogenes Studieren“ ermöglichen kann (universitäres „Können“).
 

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Absolventen absolvieren Aktivitäten planen Anforderungen Arbeitsmarkt Arbeitsplatz Aufbaustudium aufgrund Aussagen Bedeutung Behinderten Bereich Prävention/Rehabilitation berufliches Tätigsein Berufsbezogenes Studieren Berufseinstieg beschäftigen Berufsfeld Sport Berufswunsch beschäftigen Sie derzeit Beschreiben und begründen Beziehungen BUCHMANN/KELL 1997 CACHAY/THIEL 1999 dierenden eher eigenen Einblick Entscheidung Entwicklung der Berufsvorstellungen Erfahrungen ersten Erwerbsarbeit Fähigkeiten GERSTENMAIER/MANDL 1995 Gesellschaft Gesundheit Grundstudium Hauptstudium Hochschulen Hrsg Jahren jeweils Kindern arbeiten Kliniken knüpfen kognitive könnte konstruktivistischen Kontakte langfristigen Vorbereitung lassen Lebensunternehmer Leistungssport Lernen Lernenden Lernumgebungen Lizenzen machen Management medizinischen Menschen möchte Möglichkeiten nachuniversitären Nennungen neue Physiotherapeuten Physiotherapie Praktika Praktikum Prävention Probleme sehe Probleme zur Verwirklichung Prozess Qualitative Radikalen Konstruktivismus Rehabilitation Rehaklinik Richtung Schlüsselqualifikationen SCHMIDT Schwerpunkt Prävention/Rehabilitation Selbständigkeit soziale Spaß später Sportarten Sporthotels sportlichen Sportmanagement/-ökonomie Sporttherapeut Sportverein Sportwissenschaft Studenten Studiengang Studienrichtung Studienschwerpunkt Studierenden Studium Tätigkeiten Tätigkeitsfeld Sport Trainer Unentschlossenen universitäre Ausbildung unserer verschiedenen Versuchen Sie nachzuhalten Verwirklichung Ihrer Vorstellungen viele Vorbereitung des Berufseinstiegs Vorerfahrungen Vorstellungen entwickelt Wahl Weiterbildungen Wirtschaft Wissen Zukunft

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