Beschlüsse der conferenzen zu München am 22.-24. september 1884 und Dresden am 20. und 21. september 1886 über einheitliche untersuchungs- methoden bei der prüfung von bau- und constructions- materialen auf ihre mechanischen eigenschaften zusammengestellt im auftrage der Dresdener conferenz von der Redactions-commission

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Johann Bauschinger
Theodor Ackermann, 1887 - Building materials - 50 pages
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Abbindungsverhältnisse Achsen Adhäsionsfestigkeit Angabe Bärgewicht Berlin-Charlottenburg besonders bestimmt Biegeprobe Biegung Biegungsprobe Bleche Bohr Bruch Brückenbauzwecke Cement Cementfabrik Chemnitz Conservirung Conservirungsmittel Dampfkessel Dehnung Dicke Director Dose Dresden Dresdener Conferenz Druckfestigkeit Druckprobe Durchmesser Eigenschaften einheitlichen empfohlen entsprechend ermitteln Fallwerke Festigkeit Festigkeitsproben Flachstäbe Flusseisen Frostbeständigkeit Gebrauchslänge geprüft Gesteine Gewicht Gewichtstheil Glasplatte grösseren Gusseisen Höhe Hüttendirector Hütteningenieur hydraulischen Bindemittel Ingenieur Kalk Kesselbauzwecke Kohlensäure Korngrösse Kuchen Künstliche Bausteine langsam wirkender maschineller Lochdurchmesser Maschen pro qcm Maschinen Materials mittelst möglichst Mörtel muss neuen ständigen Commission Normalconsistenz nothwendig Oberingenieur parallel zum Lager Porosität Portland Probe Probekörper Probestücke Prof Professor prüfen Prüfenden Prüfung Prüfungsmethoden Puzzolane Trass Querschnitt Radreifen Raschbindern Resultate rothwarmen Zustande Schabotte Schienen Schlag Schlagbohren Schlagwerke Schmiedeprobe Schweisseisen Schwerlinie des Bären soll Stabes Stahl ständigen Commission überwiesen Steine Stossbohren Stück Stückproben techn technischen TECHNISCHES HOCHSCHULE MÜNCHEN Temperatur Theile Untersuchung Versuche Versuchsstrassen Verwendung Volumenbeständigkeit Vorrichtung Wasser Weise Werth Wien Winkeleisen Zerreissprobe Ziegel Zugfestigkeit Zugproben

Popular passages

Page 32 - Cbcm. destillirtem Wasser ausgelaugt, unter ungefährem Ersatz des verdampfenden Wassers eine Stunde gekocht, filtrirt und ausgewaschen. Die Menge der vorhandenen löslichen Salze wird durch Verdampfen der Lösung und schwaches Glühen festgestellt. Die Menge an löslichen Salzen ist in Procenten vom Steingewicht anzugeben. Die erhaltene Salzmasse soll quantitativ analysirt werden.
Page 32 - ... Schwefelkies, Marienglas und ähnliche Stoffe soll in erster Linie am ungebrannten Thon vorgenommen werden, wozu zwei ungebrannte Ziegelsteine einzuliefern sind. Dieselben werden in Wasser aufgeweicht und die groben Theile durch Durchsieben durch ein Sieb von 400 Maschen pro qcm (circa 1 /a mm lichte Maschenweite) ausgesondert.
Page 31 - Zuhülfenahme der Lupe darauf zu achten, ob Risse oder Absplitterungen auftreten ; c) nach dem Frierenlassen der Steine ist eine Druckprobe vorzunehmen. Die Steine werden zu dem Zwecke getrocknet. Das Resultat ist mit dem der Druckprobe trockner Steine (so unter Nr. 2) zu vergleichen ; d) das Frierenlassen der Steine...
Page 41 - Wasser. Der in die Dose eingefüllte und glatt abgestrichene Mörtel soll sofort unter Wasser gebracht und nach '2. 3, 4 und 5 Tagen in der Weise geprüft werden, dass ermittelt wird, mit welcher Belastung die obige Normalnadol den Mörtel durchdringt, wobei die angewendete Dose jedoch nicht über 4 Centim.
Page 32 - Salze werden 5 solche Steine, und zwar wieder die schwächstgebrannten einer Lieferung und solche, welche noch nicht vom Wasser berührt worden sind, der Untersuchung unterworfen. Von denselben werden nur Massentheile aus dem Inneren verwendet, und werden sie zu dem Zwecke nach drei Richtungen gespalten und von den je acht Spaltstücken die nach dem Steininnern gelegenen Ecken abgeschlagen.
Page 41 - Dicke ausgegossen. Zwei dieser Kuchen, welche zur Vermeidung von Schwindrissen vor Austrocknung zu schützen sind, werden nach 24 Stunden, jedenfalls aber erst nach erfolgtem Abbinden, mit ihrer ebenen Fläche auf einer ebenen Metallplatte ruhend, einer Temperatur von 110—120° so lange (mindestens aber l Stunde lang) ausgesetzt, bis keine Wasserdämpfe mehr entweichen.
Page 32 - Steine gibt keinen Anhalt für die absolute Frostbeständigkeit; der Werth der Untersuchung ist nur ein relativer, weil sie nur erkennen lässt, welche Steine am leichtesten durch Frostwirkung zerstört werden können. 6. Zur Prüfung der Ziegelsteine auf das Vorhandensein löslicher Salze werden 5...
Page 38 - Gew. der Schlackencemente liegt meist unter 2,8; der Glühverlust schwankt zwischen 5 und 10 Proc. "VII. Gemischte Cemente (Ciment mixte). Gemischte Cemente sind Erzeugnisse, welche durch innigste Mischung fertiger Cemente mit geeigneten Zuschlägen gewonnen werden. Bemerkungen. Zur Steigerung der Geschmeidigkeit, der Adhäsion, der Wasserundurchlässigkeit, der...
Page 31 - Wasser bedeckt, oberflächlich abgetrocknet und wieder gewogen und so die durchschnittliche Wasseraufnahme bestimmt. Die Porosität ist immer auf Raumtheile zu berechnen, doch ist daneben auch das Gewicht des aufgenommenen Wassers in Procenten anzugeben. 5. Die Prüfung auf Frostbeständigkeit hat in folgender Weise zu geschehen : a) 5 der vorhin mit Wasser gesättigten Steine sind in diesem Zustande auf Druckfestigkeit zu prüfen; b) die anderen 5 werden in einen Eisschrank gestellt, welcher die...
Page 38 - Romaneementc finden überall Verwendung, wo es sich um Dichten, Trockenlegen und rasche Formgebung, in 2. Linie um Festigkeit handelt. IV. Portlandcemente (Ciment portland). Portlandcemente sind Erzeugnisse, welche aus Kalkmergeln oder künstlichen Mischungen thon- und kalkhaltiger Materialien durch Brennen bis zur Sinterung und darauffolgender Zerkleinerung bis zur Mehlfeinheit gewonnen werden , und auf die .Gewichtseinheit hydraulischer Bestandteile mindestens 1,7 Gewichtstheile Kalkerde enthalten....

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