Betrachtungen zur klassischen Walpurgisnacht in Goethes Faust II

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GRIN Verlag, 2008 - 28 pages
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Studienarbeit aus dem Jahr 2003 im Fachbereich Germanistik - Neuere Deutsche Literatur, Note: Sehr gut, Karl-Franzens-Universitat Graz, Veranstaltung: Proseminar, 9 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Mit der klassischen Walpurgisnacht hat Goethe ein Gegenstuck zur Brockenszene in Faust I geschaffen. Sie ist eine Nacht der Erinnerung an antike Dinge uberhaupt und so lasst Goethe eine Reihe von antiken Figuren auferstehen, die er jedoch so einsetzt, wie es fur den Verlauf der Handlung am sinnvollsten erscheint. Um einen Uberblick uber diese Figurenvielfalt zu geben, findet sich am Ende meiner Arbeit ein Verzeichnis mit den vorkommenden Gestalten, das auch dem besseren Verstandnis dienen sollte. Die Figurenvielfalt hat bei der Forschung von Beginn an fur Irritation gesorgt, die sogar immer grosser wurde je mehr man die Entwurfe fur diese Szene heranzog. So zeigt sich namlich, dass Goethe ursprunglich noch viel mehr Gestalten an der klassischen Walpurgisnacht teilnehmen lassen wollte. Dieser Entwurf war noch relativ stark im Sinne der romantischen Walpurgisnacht" konzipiert, die wichtigsten Stationen waren jedoch bereits vorhanden - von den Sphinxen uber Chiron bis Manto. Fur die Neukonzeption hatte sich Goethe jedoch selbst Sparsamkeit verordnet. Die noch ubrig gebliebenen Figuren, lassen sich nach Dorothea Lohmeyer in zwei grosse Gruppen unterteilen: a.)Geister, die zur Genese des Mythos in Beziehung stehen, b.)Geister, die an der Genese der beteiligt, wobei diese wiederum entweder dem organischen oder dem anorganischen Bereich zugeordnet sind. Diese Einteilung bezieht sich auf die Bedeutung, die die antiken Figuren fur die drei Reisenden auf ihren unterschiedlichen Wegen durch Walpurgisnacht haben. Im Folgenden werden die Wege, die Faust, Mephistopheles und Homunkulus gehen, naher beschrieben und erlautert."
 

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