Bevölkerungsprognosen - Methoden und Ergebnisse

Front Cover
GRIN Verlag, Apr 26, 2005 - Science - 33 pages
0 Reviews
Studienarbeit aus dem Jahr 2004 im Fachbereich Geowissenschaften / Geographie - Bevölkerungsgeographie, Stadt- u. Raumplanung, Note: 1, Eberhard-Karls-Universität Tübingen (Geographisches), Veranstaltung: Angewandte Geographie, 24 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: In Deutschland rückt das Thema der Bevölkerungsentwicklung in Politik und Gesellschaft immer mehr in den Vordergrund. Das Bewusstsein, dass sich die Bevölkerungszahl und Alterstruktur des deutschen Volkes mit Auswirkungen auf Gesellschaft, soziale Sicherungssysteme und Infrastruktur verändern wird hat Viele zum Handeln veranlasst. Der Bundestag hat eine Enquete-Kommission zum demographischen Wandel (BUNDESTAG 2000: www.bundestag.de) eingesetzt und anerkannte Medien sprechen schon von einer „demographischen Zeitbombe“ (FAZ: 2003: Nr.181 S.12). Jedoch kommt dieses Phänomen nicht unerwartet. Demographen haben schon vor 30 Jahren aufgrund von Bevölkerungs-Vorausschätzungen auf diese Entwicklung hingewiesen. Mit Bevölkerungsvorausschätzungen wird versucht die zukünftige Bevölkerungsentwicklung vorauszusagen. Dabei lassen sich zwei Typen unterscheiden (BÄHR 1997: 267f.). Zum einen Bevölkerungsprojektionen und Modellrechnungen, die eher auf willkürlichen und hypothetischen Annahmen und auf einer bestimmten Zielsetzung beruhen. Zum anderen Bevölkerungsvorhersagen bzw. Bevölkerungsprognosen, bei denen hingegen von der wahrscheinlichsten Entwicklung ausgegangen wird. Weltweit werden Bevölkerungsvorausschätzungen von verschiedenen Institutionen mit Ergebnissen auf unterschiedlichsten räumlichen Ebenen durchgeführt (RV – BO 2003: 11). Die wichtigsten Internationalen Prognosen für Deutschland sind wohl die „World Population Prospects“ der UNITED NATIONS POPULATION DIVISION (2002: 30) und die Veröffentlichungen von EUROSTAT (2004: 8) dem statistischen Dienst der Europäischen Union (EU). Auf Bundesebene erstellt das Statistische Bundesamt seit 1951 Bevölkerungsprognosen, wobei seit dem Jahre 1965 in Zusammenarbeit mit den Statistischen Landesämtern die so genannten „koordinierten Bevölkerungs- Vorausberechnungen“ durchgeführt werden um die Ergebnisse zu spezifizieren (RV – BO 2003: 11). Des weiteren gibt das Bundesinnenministerium (BMI) über seinen „Arbeitskreis Bevölkerungsfragen“ eine Modellrechnung zur Bevölkerungsentwicklung heraus (BMI 2000: 16). Auch das Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung (BBR) und seine Vorgängerin das BfLR führen seit über 20 Jahren Bevölkerungsprognosen durch (BUCHER/SCHLÖMER 2003: 1).
 

What people are saying - Write a review

We haven't found any reviews in the usual places.

Common terms and phrases

1000 Einwohner absolute Beträge Abwanderungen Altenquotient altersspezifischen Geburtenziffern Altersstruktur Annahmen zur künftigen Annahmensetzung Anstieg Anteil aufgrund Außenwanderung Aussenzuzüge Bestandserhaltungsniveau bestimmten Bevölkerung WEST Bevölkerungsentwicklung Bevölkerungsprognose des BBR Bevölkerungsvorausschätzung Bevölkerungsvorhersagen Bevölkerungszahl Binnenfortzüge Binnenwanderung Brainstorming BUCHER/SCHLÖMER 2003 Cluster Daten Delphi demographischen Wandels Diskriminanzanalyse einzelnen Kreise übertragen Exponentielle Extrapolationen Fertilität Fertilitätsraten folgende fortgeschrieben Fortzüge Fortzugsraten Frauen bis 2050 Frauen im gebärfähigen gebärfähigen Alter Geburtenrate Geschlecht geschlechtsspezifische größeren räumlichen Ebenen Hrsg jeweiligen Kohorte kohortenweise Fortschreibung Komponentenmethode konstant Kreisebene lassen Lebenserwartung lineare Extrapolation Männer bis 2050 Medianalter Methoden und Ergebnisse mittels einer Clusteranalyse Mittelzentrum Überlingen Mortalität natürlichen Bevölkerungsbewegung Nettoreproduktionsrate Prognose des BBR Prognosekonzeptionen räumlichen Bevölkerungsbewegung Region Bodensee-Oberschwaben regionale Zwischenebenen regionalisierte Bevölkerungsprognose Regionalverband Bodensee-Oberschwaben sechs Altersgruppen StaLA BAWÜ www.statistik.baden-wuerttemberg.de stark Statistisches Bundesamt Sterberaten bzw Sterbeüberschüsse Trends Unterschiede Veränderung Verfahren Vergleich Verhaltensgleichungen verschiedene verwendet Vorausschätzungen Wanderungsbewegungen Zahl der Lebendgeborenen Zahl der Zuwanderungen Zahlenwert Zeiteinheit Zeitpunkt Zeitraum Zeitreihen zentralen Annahmen ziffer Zusammengefasste Geburtenziffer Zuzüge

Bibliographic information