Bilanzierung nach Handelsrecht, Steuerrecht und IFRS

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Bachelor + Master Publication, 2012 - Law - 80 pages
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Bedingt durch eine sich ausweitende Globalisierung der Kapital- und G term„rkte ist es zunehmend auch f r deutsche Unternehmen wichtig, sich mit der internationalen Rechnungslegung, dem IAS/ IFRS, auseinander zu setzen. Vor diesem Hintergrund reicht die nationale Rechnungslegung nach Handelsrecht (HGB) und Steuerrecht ganz besonders nicht mehr f r exportierende Unternehmen aus, um sich mit anderen Unternehmen der gleichen Branche weltweit zu vergleichen und internationale Investoren zu finden. Der Gang von Daimler Benz an die New Yorker B”rse im Jahr 1993, auch wenn sie dort nach US-GAAP bilanzierten, war ein einschneidender Zeitpunkt im Hinblick auf die Notwendigkeit die internationale Rechnungslegung weiter voran zu treiben. In der vorliegenden Arbeit betrachten wir die Bilanzierung der langfristigen Fertigungsauftr„ge nach Handelsrecht, Steuerrecht und internationaler Rechnungslegung, um zu er”rtern, welche unterschiedlichen Ergebnisse sich auf Grundlage der einzelnen Rechnungslegungsvorschriften ergeben und inwieweit der Gesetzgeber mit Einf hrung des letzten BilMog vom 2009 zur Harmonisierung der EU-Normen beitrug. W„hrend das IFRS mit dem IAS 11 die langfristige Fertigung genau definiert und festlegt, ist im deutschen HGB keine exakte Definition zu finden und die langfristige Fertigung muss daher ausschlieálich ber das Realisationsprinzip gem„á õ 252 Abs. 1 Nr.4 HGB gel”st werden. Das Steuerrecht folgt in diesem Fall dem Handelsrecht. Nachfolgend betrachtet die Autorin eine spezielle Branche, die in den letzten Jahren an den internationalen Kapitalm„rkten stark an Zuwachs gewonnen hat: den deutschen Maschinen- und Anlagenbau. Wir w„hlen hier den Schwerpunkt der langfristigen Fertigung, auch Auftragsfertigung genannt. Hierbei handelt es sich besonders um Projekte wie Br cken-, Straáen- oder Tunnelbau, Flugzeugbau, Bau von Staud„mmen oder Bau von Schiffen. Die Besonderheit hierbei ist, dass sich diese Projekte meist ber einen l„ngeren Erstellungszeitraum hinziehen und damit nicht mit dem Rhythmus der Erstellung des Jahresabschlusses bereinstimmen. Das wirft die Frage auf, wie solche Projekte, wenn sie noch nicht fertiggestellt sind, in Deutschland bilanziell zu behandeln sind und besonders in welchen Bilanzzeitraum beziehungsweise in welche Bilanzperiode sie abrechnungstechnisch einzuordnen sind. Daher ist die Zielsetzung dieser Arbeit, die Darstellung der Auftragsfertigung in Form der unterschiedlichen Bilanzans„tze darzustellen und zu vergleichen.
 

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Abbildung Achleitner aktivierungsfähigen allerdings angefallenen Kosten Anwendung der Poc-Methode aufgrund Auftrag Auftraggeber Auftragnehmer Auftragserlangung Auftragserlöse Auftragszwischenverluste Aufwendungen ausgewiesen auszuweisen Baetge Basis echter Teilabnahmen Berichtsperiode Bestandsminderung Bestimmung des Fertigstellungsgrades Bilanz Bilanzierung der langfristigen Bilanzstichtag BilMog Buchungssatz Buhleier CC-Methode Coenenberg Completed-Contract-Methode Cost-to-Cost-Methode Daher dürfen ebenda entstehen erfasst Ergebnis Erlöse ermittelt erst Ertragslage Fertigungseinzelkosten Forderung Füllbier Gefahrenübergang gemäß IAS Gesamtkostenverfahren geschätzt Gewinn Gewinnrealisierung Handelsbilanz Handelsrecht handelt Herstellung hinaus Hoffmann Höhe IAS/IFRS IASB IFRS Internationale Rechnungslegung Istkosten Jahresabschlusses Kirsch kommt KPMG Kümpel kumulierte Auftragskosten Lagebericht langfristigen Auftragsfertigung langfristigen Fertigung langfristigen Fertigungsaufträge Leistung Leistungsfortschritt Löffler Lorchheim Lüdenbach Marx Methode muss Percentage-of-Completion-Methode Periode Pflicht Pflicht Pflicht Projektes Realisationsprinzip realisiert Rechnungslegung Risiken Saldo Schätzungen Schätzungsänderungen schwebendes Geschäft Selchert Selhorn Sondereinzelkosten der Fertigung Sondereinzelkosten des Vertriebes sonstigen Kosten sowie Standards Steuerbilanz steuerliche Steuerrecht tatsächlichen Teilabrechnungen Teilgewinn Teilgewinnrealisierung auf Basis Thiele umqualifiziert Umsatz Umsatzerlöse Umsatzkostenverfahren Unfertige Erzeugnisse Unternehmen Verluste Vertrag Vertriebskosten Vorsichtsprinzip Werkvertrag

About the author (2012)

Monique Guse wurde 1970 in Berlin geboren. Ihr Studium der Wirtschaftswissenschaften an der Hochschule f r Wirtschaft und Recht Berlin schloss die Autorin im Jahre 2012 mit dem akademischen Grad der Diplom-Kauffrau erfolgreich ab. Bedingt durch ihre Ausbildung zur Steuerfachangestellten konnte sie bereits w„hrend ihres Studiums praktisch in Steuerberatungskanzleien t„tig sein. Ihren Studienschwerpunkt ?Betriebliche Steuern? erg„nzte sie mit dem zweiten Schwerpunkt ?Rechnungswesen und Controlling?. Die Kombination beider F„cher war der Anlass zu dieser Diplom Arbeit.

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