Bilanzpolitik Im Einzelabschluss Nach Hgb Uns Ias/Ifrs Im Vergleich

Front Cover
BoD – Books on Demand, 2009 - Law - 128 pages
Die internationalen Bemühungen um eine Harmonisierung der Rechnungslegung berühren immer mehr auch die deutsche Rechnungslegung. Ab 2005 ist die Anwendung der IFRS für börsennotierte Konzerne Pflicht und für den Einzelabschluss kommt sie zumindest zu Informationszwecken in Betracht. Dem Einzelabschluss nach deutschem Bilanzrecht kommen vor allem die Funktionen der Bemessung von Ausschüttungen und Steuern zu. Ob auch der investorenorientierte IFRS-Abschluss dafür geeignet ist, wird derzeit viel diskutiert. Die Rechnungslegungssysteme folgen unterschiedlichen Philosophien. Das HGB stellt Kapitalerhaltung und Gläubigerschutz in den Vordergrund, was sich in der starken Betonung des Vorsichtsprinzips niederschlägt. Die IFRS dagegen orientieren sich vorrangig an den Informationsbedürfnissen der Investoren. Der periodengerechten Gewinnermittlung kommt eine dominante Bedeutung zu, während das Vorsichtsprinzip nachgeordnet ist. Allein aus den unterschiedlichen Grundphilosophien der Rechnungslegungssysteme sind auch für die Möglichkeiten der Bilanzpolitik Unterschiede zu erwarten sind. Das HGB bietet eine große Zahl von Gestaltungsspielräumen durch Wahlrechte und Ermessensspielräume. Sie erlauben zu einem großen Teil die Bildung stiller Reserven und sind wegen der umgekehrten Maßgeblichkeit auch steuerlich motiviert. Der IASB betont seine Bestrebungen für eine Reduzierung der Wahlrechte in IFRS-Abschlüssen und erweitert Offenlegungspflichten. Trotzdem wird von einer "verdeckten" und neuen "gefährlicheren" Form der Bilanzpolitik im Zuge der internationalen Bilanzierung gesprochen, die aus Sachverhaltsgestaltungen, Ermessensspielräumen, Wahlrechten und unbestimmten Rechtsbegriffen resultiert und sich dem Bilanzleser weitgehend entzieht. Doch worin genau bestehen die Unterschiede und Gefahren im Vergleich zum deutschen HGB? Die Aufgabe dieser Untersuchung ist die Gegenüberstellung der bilanzpolitischen Gestaltungsmöglichkeiten nach HGB und IFRS und das Aufzeigen von damit verbun
 

What people are saying - Write a review

We haven't found any reviews in the usual places.

Contents

ABKÜRZUNGSVERZEICHNIS
6
GRUNDLEGENDE UNTERSCHIEDE IN DER RECHNUNGSLEGUNG NACH
15
Rechnungslegungsgrundsätze nach IFRS
20
BILANZPOLITIK IM ÜBERBLICK
24
Ziele und Zielgrößen der Jahresabschlusspolitik 26 Abbildung 3 Instrumente der Bilanzpolitik
30
UNTERSUCHUNG DER GESTALTUNGSSPIELRÄUME BEI DER BILANZIERUNG
37
Bilanzierungfähigkeit nach IFRS
38
ABKÜRZUNGSVERZEICHNIS
41
Ursachen latenter Steuernnach HGB
98
TemporaryKonzept zur Bilanzierung latenter Steuern
99
SCHLUSSBETRACHTUNG
101
Bewertungswahlrechte nach HGB und IFRS
102
Ermessensspielräume nach IFRS und HGB
104
ANHANG
109
Abschreibung mit Zurechnung des Firmenwertes
110
Abschreibung ohne Zurechnung des Firmenwertes
111

Bestandteile der Herstellungskosten nach HGB und IFRS
44
Bewertung zum fair value
46
Impairment of Asset Niederstwerttest
49
Postenspezifische Ansatzkriterien für Entwicklungskosten 60 Abbildung 12 Neubewertung von Sachanlagen
70
Bewertung der Wertpapiere
72
Bewertung von Immobilien nach unternehmerischem Zweck
74
Anwendung der PocMethode für langfristige Fertigungsaufträge 81 Abbildung 16 Darstellung von ungewissen Verbindlichkeiten
85
Umklassifizierung von Wertpapieren
112
Verfahren der Vorratsbewertung
113
Bewertungsvereinfachungen nach HGB
115
Unterscheidung zwischen Rückstellungen und Eventualschulden
116
LITERATURVERZEICHNIS
119
AV Anlagevermögen
120
Copyright

Common terms and phrases

Abbildung abnutzbare Abschreibungsmethode Achleitner/Behr 2003 Adler/Düring/Schmaltz 1995 Aktivierung Aktivierungswahlrecht Ammann/Müller 2004 Anhang Ansatz Ansatzkriterien Anschaffungskosten Anwendung Assets Aufwand Aufwandsrückstellungen Ausgangslage nach HGB ausgewiesen außerplanmäßigen Abschreibungen Barwert Benchmark-Methode besteht ein Wahlrecht Bewertung Bilanz Bilanzierung Bilanzierungsfähigkeit bilanzpolitischen Spielraums Buchholz Buchwert Coenenberg 2001 Disagio Döring in Küting/Weber Einschätzungen erfolgsneutral erfolgswirksam Ermessensspielräume Ermittlung EStG fair value Finanzanlagen Finanzinvestitionen Firmenwert fortgeführten AHK Freidank/Bareis 1998 Fremdkapitalzinsen Gegensatz zum HGB Geschäftsjahres GESTALTUNGSSPIELRÄUME grundsätzlich Handelsbilanz handelsrechtlichen Haufe IAS/IFRS-Kommentar 2004 HGB und IFRS Hoffmann in Haufe Höhe IASB IFRS-Abschlusses immaterielle Immobilien Jahresabschluss Kapitalgesellschaften Kapitel Kirsch Knop/Küting Kosten künftigen Küting/Weber HdR 1995 latenter Steuern Managements Methode möglich muss Neubewertung Nutzungsdauer Pellens Pensionsrückstellungen Poc-Methode Rechnungsabgrenzungsposten Rechnungslegung Recoverable Amount Rückstellungen Sachanlagen Schätzungen Schulden Selchert/Erhardt 2003 Spielraums nach IFRS Steuerbilanz steuerrechtlichen stiller Reserven tung Umlaufvermögens Unternehmen unterschiedlichen Veränderung des bilanzpolitischen Vermögens Vermögensgegenstände Vermögenswerte Vorschriften Vorsichtsprinzip Wahlrecht Wahrscheinlichkeit Wert Wertansatz Wertminderung Wertpapiere wirtschaftlichen Zeitbewertung Zeitwert zulässig

Bibliographic information