Bilaterale Preisverhandlungen von Software-Agenten: Ein Modell und System zur Analyse des marktplatzspezifischen Verhandlungsspielraumes

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Deutscher Universitätsverlag, Jul 30, 2003 - Business & Economics - 190 pages
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Die Kommunikationstechnik steht nicht still. Sie ist gekennzeichnet durch eine zunehmende Erhohung der Bandbreite auch im drahtlosen Bereich, wodurch spontane Vernetzung und Overlay-Strukturen entstehen konnen. Die Informationstechnik erzielt ebenfalls Fortschritte. Die zunehmende Miniaturisierung gestattet dabei kostengUnstig die Informatisierung selbst von Alltagsobjekten, die dann ohne menschliche Interaktion miteinander kommunizieren. Neben der Technikentwicklung istjedoch vor allem die Frage zu stellen, ob diese Fiihigkeiten im wirtschaftlichen Sinne genutzt werden konnen. Die derzeit aussichtsreichste Technologie zur automatisierten Durchfiihrung wirtschaftlicher Transaktionen stellen die aus dem Forschungsbereich "Verteilte Kiinstliche Intelligenz" entstandenen Software-Agenten dar, die im Kontext der vorliegenden Arbeit als elektronische Reprasentanten menschlicher Akteure in okonomischen Domanen verstanden werden. Eigen standig handelnde Agenten konnen neue Formen fiir das Zusammenspiel der Wirtschaftssub jekte fiir noch zu erprobende Aufgabenkomplexitaten in einem Markt erreichen, wenn es gelingt geeignete Koordinationsparameter und -formen zu finden. Verfahren aus den Wirt schaftswissenschaften bieten die besten Ansatze und konzentrieren sich schwerpunktrnaBig auf die optimalen Allokationsmechanismen, wie z.B. Auktionen. Dezentrale Koordination durch bilaterale Verhandlungen wird hingegen kaum erforscht und vor allem wegen der bisherigen Komplexitat nicht erprobt. Die Informationstechnik gestattet nun das SchlieBen dieser Lucke.

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About the author (2003)

Dr. Stefan Sackmann ist wissenschaftlicher Assistent bei Prof. Dr. Günter Müller am Institut für Informatik und Gesellschaft der Universität Freiburg.

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