Bilinguales Lernen in der Grundschule: Eine exemplarische Studie des englischsprachigen Sachunterrichts

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Diplomica Verlag, 2012 - Education - 124 pages
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Die vorliegende Studie besch„ftigt sich mit dem modularen Lernen in der Grundschule und bietet theoretische Leitlinien und praktische Hilfestellungen f r Studenten, Referendare und Lehrer an, die Sachfachinhalte mit der englischen Sprache verkn pfen und im Kontext eines bilingualen Modullernens, das auf die Grundschule zugeschnitten ist, umsetzen k”nnen. Der Ruf nach neuen, flexibleren Formen im Englischunterricht ist nicht zu berh”ren. Mittlerweile scheint es keine Neuheit mehr zu sein, Sachfachinhalte auf einer anderen als der Muttersprache zu vermitteln. Englisch nimmt dabei nach wie vor den Platz der beliebtesten Sprache ein, um ber nichtsprachliche Sachgegenst„nde aufzukl„ren. Aber warum ist das so? Begriffe wie ?Lingua Franca? und ein ?integratives Europa? geben Antworten darauf. Historische R ckblicke, typische Merkmale des modulbasierten Unterrichts, Sachkompetenzen und Sprachkompetenzen werden im ersten Teil der Arbeit als Grundlagen des Modullernens behandelt. Die Arbeit besch„ftigt sich neben der Legitimation der englischen Sprache auch mit den Vorteilen des modularen Lernens in der Grundschule. Dass sich bilinguale Ideen fr her wie heute immer noch vermehrt in der Sekundarstufe finden lassen, sollte nicht verwundern. Bei der Literaturrecherche f„llt auf, dass es keinen festen didaktischen Rahmen f r das modulare Lernen gibt. Vor allem findet das Modullernen der Grundschule einen noch zu kleinen Platz. Hier und da lassen sich einige praktische Ideen f r Grundschulkinder finden - leider meistens ohne theoretischen Hintergrund. Im zweiten Teil der Arbeit wird daher auf das grundschulspezifische Lernen mit Modulen eingegangen. Vor allem geht es um die Implementierung englischsprachiger Module im Sachunterricht. Voraussetzungen f r die Umsetzung ist der Blick auf die einzelnen F„cher (Englisch und Sachunterricht), um dabei zu einer didaktischen Schnittmenge zu finden. Hier werden sachfachliche Themen und zugeh”rige Kompetenzen f r die Sch ler herausgesucht, damit ein passendes englisches Exempel gefunden werden kann - eine Art Beispieltabelle als eine Handreichung f r Interessenten. Der dritte Teil der Masterarbeit besch„ftigt sich mit der Konzeption des Sachunterrichts in englischer Modulform. Hier werden geeignete Inhalte aus beiden F„chern f r die Modularbeit vorangestellt und mit allgemeinen didaktisch-methodischen Elementen untermalt. Das Beispiel ?food? wird legitimiert und bietet Lernern und Lehrern einen guten Einblick in die praktische Arbeit mit Inhalten auf der englischen Sprache, die zudem theoretisch begr ndet sind. Mit Darstellungsmethoden der Dimensionen von K”hnlein oder auch des Strukturgitters in Anlehnung an Zydatiá wird der Teil der Masterarbeit abgerundet. Die Arbeit zielt auch auf eine Evaluation in der Praxis ab, die im letzten Teil der Arbeit schrittweise beschrieben wird.
 

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Contents

Grundlagen Ein allgemeiner Überblick des auf Modulen basierten
15
Der Modulunterricht in der Grundschule
37
Konzeption und Aufbau des Sachunterrichts in englischsprachiger
59
Evaluation des modularen englischsprachigen Sachunterrichts in
97
Schlussbetrachtung und Ausblick
109
Literaturverzeichnis
117
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About the author (2012)

Tomke Akkermann, geboren 1987 in Wilhelmshaven, begann 2007 mit den F„chern Englisch und Sachunterricht das Studium Lehramt an Grund- und Hauptschulen, Schwerpunkt Grundschule an der Universit„t Vechta. Bereits in ihrer Bachelorarbeit im Jahr 2010 besch„ftigte sie sich mit englischer Didaktik und stellte ein theoretisches Konzept aufgrund der fehlenden Normen f r ein bilinguales Lernen voran, auf das sie 2011/2012 in ihrer Masterarbeit zum Thema "Englischsprachige Module im Sachunterricht? Eine Studie zur inhaltlichen Begr ndung und didaktischen Verortung" aufbaut. Heute ist sie Lehramtsanw„rterin an einer Grundschule im Landkreis Cuxhaven und wird voraussichtlich im Fr hjahr 2014 ihr Referendariat beenden.

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