Biografiearbeit als Verfahren psychosozialer Beratung zur Bewältigung von Identitätskrisen bei älteren Menschen.

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GRIN Verlag, 2008 - 42 pages
Studienarbeit aus dem Jahr 2008 im Fachbereich Psychologie - Beratung, Therapie, Note: keine, FernUniversität Hagen, 44 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Wenn von "Biografie" die Rede ist, denkt man im allgemeine an Lebensbeschreibungen von Personen deren Erinnerungen ein gewisses Interesse in der Öffentlichkeit finden, entweder weil sie bekannt sind oder weil sie als Zeitzeugen über Vergangenes berichten können. Auf diese Außenwirkung von "Biografie" kommt es bei der Biografiearbeit, als Verfahren psychosozialer Beratung, wenn überhaupt, nur am Rande an. Im Mittelpunkt steht hier der sich, unter entsprechender Anleitung, seiner Lebensgeschichte bewußt werdende Mensch. Die Motivation sich auf diese Arbeit einzulassen ergibt sich aus einem Leidensdruck, wie er in psychischen Krisensituationen entsteht. Dabei ist klar, das die Problematik keinen pathologischen Charakter haben darf. Insofern handelt es sich um die Arbeit mit psychisch gesunden Personen, wenngleich neben der Bewältigung der Krisensituation auch so etwas wie eine Krankheitspävention geleistet werden kann. Die Probleme, die zu verarbeiten sind, lassen sich mit den Begriffen Identitäts- und Sinnkrisen umschreiben. Es geht also um Fragen der Selbstvergewisserung und der Erkenntnis des je eigenen Lebenssinns unter Bedingungen bei denen dies fragwürdig geworden ist In der Arbeit wird die Bedeutung von Biografiearbeit bei der Beratung älterer Menschen in Phasen von Identitätskrisen erörtert. Es werden psychologische und soziologische Konzepte und Untersuchungen zu Identität, Selbstbild und Umgang mit kritischen Lebensereignissen detailliert dargestellt. In der Zusammenführung mit dem Beratungsmodell von Rogers wird gezeigt, welche Bedeutung Biografiearbeit unter der Perspektive dieses Ansatzes für die Arbeit mit älteren Menschen haben kann.
 

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