Biographieforschung und Geschichtswissenschaft

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GRIN Verlag, 2007 - 60 pages
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Studienarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Geschichte - Allgemeines, Note: 1,3, Universitat Karlsruhe (TH) (Institut fur Geschichte), Veranstaltung: Oral History und Technikgeschichte, 14 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Anmerkungen: Zur Entwicklung der Biographieforschung und Oral History und deren Beziehung zur Geschichtswissenschaft mit Blick auf die Entwicklungen in Deutschland, Polen und den USA., Abstract: Die vorliegende Arbeit beschaftigt sich mit der Geschichte der Oral History und deren Verhaltnis zur Geschichtswissenschaft. Verdeutlichend zum deutschen Sonderweg" wird zunachst auf die Vorreiter USA und Polen eingegangen. Anschliessend soll untersucht werden, warum es in Deutschland eine solche Reserviertheit gegenuber dieser Methode gab - erst mit der Nachkriegszeit kam Interesse am Erinnerungsinterview als historischer Dokumentationstechnik auf - und noch immer eine grundlegende Skepsis von Seiten der Forscher die Weiterfuhrung und Ausschopfung der Moglichkeiten hemmt. Grundsatzlich ist die Oral History ein retrospektives Erhebungsverfahren, bei dem es um ehemalige Ansichten und Bedeutungen von vergangenen Ereignissen geht. Auf die miteinhergehenden Probleme dieser Methode soll hier im Speziellen eingegangen werden. Zudem werden Diskussionen und mogliche Losungsansatze vorgestellt
 

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Contents

Einleitung
3
Zwischenbilanz zu Beginn der 80er Jahre
12
Fazit
24
Copyright

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Common terms and phrases

Popular passages

Page 5 - The cause of a social or individual phenomenon is never another \ social or individual phenomenon alone, but always a combination of a social and an individual phenomenon. Or, in more exact terms: The cause of a value or of an attitude is never an attitude or a value ^ alone, but always a combination of an attitude and a value.
Page 3 - Eine demokratische Zukunft bedarf einer Vergangenheit, in der nicht nur die Oberen hörbar sind.
Page 24 - Arbeit sind erfordert, wenn Oral History, in den Worten Henry Glassies, zu „... einer Revolution in der diachronen Theoriebildung und zur Entwicklung von Einsichten in das, was Menschen früher wirklich getan haben"63, führen soll.
Page 12 - Oral History als eine etablierte Methode oder gar als eigenständige Disziplin gibt es in der deutschen Geschichtsschreibung (noch) nicht."27 Dieses Fazit zog Lutz Niethammer zu Beginn der 80er Jahre.
Page 12 - Es fällt auf, daß die wenigen vorhandenen sozialgeschichtlichen Interviews zu einem großen Teil von Schülern oder von Amateurhistorikern gemacht...
Page 8 - Arbeitern aus und führte damit die biographische Methode als zentralen Ansatz der empirischen Forschung in die polnische Soziologie ein.15 Von Anfang an war die Arbeit mit der biographischen Methode auf Forschung und Mobilisierung gerichtet.
Page 16 - Oral History. In: Vorländer, Herwart (Hrsg.): Oral History. Mündlich erfragte Geschichte. Göttingen 1990.

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