Blätter für Aquarien- und Terrarien-Kunde, Volume 7

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1896
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Page 21 - April, einem heißen, sonnigen Tag, hörten wir, nachmittags an einem Bergabhange sammelnd, weiter aufwärts ein regelmäßiges Klopfen und Pochen, wie von der Arbeit in einem entfernten Steinbruch herrührend. Als wir nun dem Geräusch nachgingen, entdeckten wir als dessen Urheber eine Schildkröte, etwa 20 om lang, welche mit dem Vorderteil ihres Rückenschildes heftige Stöße gegen den Panzer eines zweiten, größeren Individuums ausführte.
Page 7 - Namen und Adressen der lebenden Zoologen, Anatomen, Physiologen und Zoopaläontologen sowie der künstlerischen und technischen Hilfskräfte.
Page 22 - Dabei war das Benehmen des Weibchens ein ganz merkwürdiges. Auf das Schreien hin streckte es nämlich gleichfalls den Kopf weit hervor und bewegte ihn ruckweise in regelmäßigem Takte nach rechts und links, gleichsam nach dem Urheber der Töne aushorchend.
Page 22 - Fauchen sich unter seinen Panzer zurückzog. Darauf begann alsbald wieder das Stoßen und so währte das wechselnde Spiel über eine Stunde lang. Endlich schien sich das M. von der Erfolglosigkeit seiner Bemühungen überzeugt zu haben und kroch davon, ohne sieh mehr um das W.
Page 224 - Unser Fisch liebt die Dunkelheit, er hält sich in trübem, flachen Wasser lieber auf, als in klarem, und ist vor allem ein Nachtthier. Am Tage lagen meine Exemplare, sowohl in einem grossen Cementbassin, das ich zur Zucht hatte bauen lassen, als auch in meinen Aquarien träge und bewegungslos auf dem Boden und Hessen die massenhaften Kaulquappen unbehindert umherschwimmen, unter denen sie erst in der Nacht aufräumten. Es ist mir stets aufgefallen...
Page 224 - Es ist mir stets aufgefallen, dass die Fische flaches Wasser dem tiefen vorzogen. In meinem Bassin hatte ich zwei breite Stufen machen lassen; auf der obersten, sowie in der zuführenden Wasserrinne sah ich stets die meisten Exemplare. In der Ruhelage liegt das Thier gerade ausgestreckt oder gekrümmt auf dem Boden und richtet seine Extremitäten seitlich oder meistens in einem Winkel nach hinten. Selten sieht man, dass die Extremitäten gleich gerichtet sind, immer ist eine gewisse...
Page 108 - DER ZOOLOGISCHE GARTEN. (Zoologischer Beobachter.) Zeitschrift für Beobachtung, Pflege und Zucht der Tiere. Organ der Zoologischen Gärten Deutschlands. Herausgegeben von der „Xeucn Zoologischen Gesellschaft
Page 22 - Weibchen verhielt sich indess ganz passiv, nur wenn das Männchen nach vorn kam, zog es, heftig zischend , den Kopf ein. Das Männchen wartete nun ruhig den Moment ab, wo das Weibchen sich anschickte die Füße auszustrecken und weiter zu laufen, was es durch wütendes Zubeißen nach diesen vereitelte. Dann kehrte es wieder dazu zurück, das Weibchen mit Stößen zu bearbeiten. Von Zeit zu Zeit fand dieses eintönige Verfahren eine andere, interessante Unterbrechung. Dann lief nämlich das M. nach...
Page 21 - Kleiuasieus, speziell in der Umgebung von Angora konnten wir täglich eine dort sehr häufige Landschildkröte in ihrem Freileben beobachten. Sie findet sich nicht nur in den Üppigen Saatfeldern, welche genannte Stadt umgeben, sondern eben so zahlreich an den dürren, mit der spärlichsten Vegetation versehenen Abhängen der Hügelketten in westlicher und südwestlicher Richtung.
Page 224 - ... eine gewisse Unregelmässigkeit zu bemerken. Die Hauptnahrung des Fisches ist animalisch; so werden vor Allem Kaulquappen bevorzugt, doch kleine Fischchen, Insectenlarven usw nicht verschmäht. Ausserdem aber frisst es sehr gerne gekochten oder aufgeweichten, unenthülsten Reis und Bohnen, wie mich die Neger versicherten und wie ich mich selbst überzeugen konnte.

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