Interventionskultur: Zur Soziologie von Interventionsgesellschaften

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Thorsten Bonacker, Michael Daxner, Jan H. Free, Christoph Zürcher
VS Verlag für Sozialwissenschaften, Jan 27, 2010 - Social Science - 272 pages
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Sicherheit, Demokratie, Wiederaufbau, Rechtstaat – all das erhoffen sich Menschen von Interventionen. Seit dem Kalten Krieg kommen humanitäre Interventionen häufig vor. Sie verändern die gesellschaftlichen Entwicklungen in den Zielländern erheblich, doch oft können die Politik und Militärstrategie diese sozialen Verschiebungen nur schwer begreifen. Dann wird es aber schwieriger, friedensschaffende und stabilisierende Maßnahmen umzusetzen. Die Soziologie dieser Gesellschaften konzentriert sich auf die Beziehungen zwischen den Intervenierenden und denen, die von den Interventionen betroffen sind, den „Intervenierten“. Im Zentrum der Überlegungen stehen vor allem die neue Kultur und die Interaktionsformen, die sich zwischen beiden Gruppen entwickeln, sowie die gesellschaftliche Dynamik, die von der Intervention und dem anschließenden Wiederaufbau ausgelöst wird. Auch werden die Rückwirkungen der Intervention auf die Intervenierenden, d.h. vor allem auf die westlichen Gesellschaften, untersucht.

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About the author (2010)

Prof. Dr. Thorsten Bonacker, Universitat Marburg
Prof. Dr. Dr. h.c. Michael Daxner, Universitat Oldenburg
Jan H. Free, Universitat Oldenburg
Prof. Dr. Christoph Zurcher, Freie Universitat Berlin

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