Boulez' "Douze notations pour piano": Eine Analyse

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GRIN Verlag, Apr 5, 2006 - Music - 15 pages
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Studienarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Musikwissenschaft, Note: sehr gut, Hochschule für Künste Bremen, Veranstaltung: Analyse Neue Musik, 0 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Boulez schrieb die „douze notations“ 1945 in seinem 20. Lebensjahr. Ungefähr 30 Jahre später nahm er noch einmal Bezug auf dieses Jugendwerk und veröffentlichte die ersten vier Stücke des Zyklus in einer Transkription für grosses Orchester, die weit mehr als nur eine bloße Orchestration der Originale ist, vielmehr eine ganz neue Ausarbeitung dessen, was man vielleicht als die Keimzellen dieser früheren Stücke bezeichnen könnte, die ihnen in ihrem Innern zu Grunde liegende musikalische Idee. Ein vergleichendes Lesen dieser beiden Arbeiten wäre sicher hochinteressant - ich möchte mich in dieser Arbeit aber ausschließlich auf das Klavierwerk beziehen und von der Kürze der Stücke insofern profitieren, als daß ich versuchen werde, mich deren Mikrostruktur detailliert zu nähern. Dies werde ich exemplarisch bei den notation 1, 6 und 12 unternehmen. Jedes dieser 12 Stücke mit jeweils 12 Takten prägt einen bestimmten Charakter aus. Gleichzeitig läßt sich aber in der Folge das Prinzip der Paarbildung erkennen, das sich im Späteren noch als wichtig erweisen wird. So wechseln sich Stücke eines eher statischen, bogenförmigen Typs mit solchen ab, die stark prozesshaft angelegt sind. Als zu Grunde liegende Keimzelle findet sich eine Zwölftonreihe, die ich später ausführlich darstellen werde. [...]
 

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