Braucht die Union einen Präsidenten?

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GRIN Verlag, Dec 21, 2003 - Law - 35 pages
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Studienarbeit aus dem Jahr 2003 im Fachbereich Jura - Europarecht, Völkerrecht, Internationales Privatrecht, Note: 12 Pkt., Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf (Juristische Fakultät), Veranstaltung: Seminar im Europarecht 2003, Sprache: Deutsch, Abstract: "Große Reiche werden durch Krieg und Drohung geschaffen, nicht durch edle Einsicht und stilles Bescheiden der Völker. Das gilt von Rom bis Washington. Daher ist es schon bemerkenswert, was die Europäer seit einem halben Jahrhundert versuchen. Ihr Traum vom neuen Europa ist ein sympathischer Traum. Friedlich wollen sie zusammenwachsen und in Vielfalt einig werden." (Süddeutsche Zeitung, 16.06.2001) Doch wie weit wird dies es Einig-Werden reichen? Diese Frage ist momentan vielleicht umstrittener denn je zuvor, schließlich befasste sich vor wenigen Jahren erstmals ein von den europäischen Staaten legitimierter Konvent damit, einen Verfassungsentwurf für eine erneuerte und erweiterte Europäische Union zu entwerfen. Einen Kern dieses Verfassungsentwurfes stellt nicht nur die Verteilung der Kompetenzen zwischen Mitgliedsstaaten und der Union dar, sondern von mindestens genauso großer Relevanz ist die Frage nach den Akteuren, die zukünftig auf europäischer Ebene agieren werden. Wird es bei den bisherigen Institutionen bleiben, werden neue geschaffen oder gar alte abgeschafft? Welches Gesicht erhalten die Institutionen durch die zu entwerfende EU-Verfassung? Diese Frage wird insbesondere anhand der Figur eines „EU - Präsidenten“ auch in der Tagespresse und somit unmittelbar im Fokus der Unionsbürger diskutiert. Diese Arbeit will die vielschichtige Diskussion von verschiedenen Blickwinkeln beleuchten und dabei auch die historischen und juristischen Grundlagen der bisherigen „EU-Präsidentschaft“ und des möglicherweise zukünftigen „EU-Präsidenten“ aufzeigen. Sie kann allerdings bei allem Bemühen lediglich ein Schlaglicht auf die Diskussion bis Mai 2003 liefern, zu viele Beteiligte diskutieren derzeit die Position und Begrifflichkeit des „EU-Präsidenten“ als dass eine allen Positionen gerecht werdende Darstellung möglich wäre.
 

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