C.W. Contessa's schriften, Volume 1

Front Cover
G.J. Göschen, 1826
0 Reviews
 

What people are saying - Write a review

We haven't found any reviews in the usual places.

Common terms and phrases

Popular passages

Page 23 - ... nichts erfüllen? Ach flögst auch über Land und Meer, Doch wird es nicht die Sehnsucht stillen. Du ringst nach Freiheit, ringst nach Licht, Tief in der dunkeln Brust gefangen ! — Nur wenn der enge Kerker bricht, Stillt Sehnsucht sich und schweigt Verlangen. Gute Nacht. V<n ,8, M«< il°o. EinslUn träumend sitz' ich hier; Seh' die goldne Sonne sinken, Seh' die Blüthenzweige winken, Und das Herz sehnt sich nach ihr.
Page 23 - ... UNBEKANNTE DICHTER EINSAM träumend sitz' ich hier, Seh' die goldne Sonne sinken, Seh' die Blütenzweige winken, Und das Herz sehnt sich nach ihr. Mondschein durch die Wolken bricht, Rundumher liegt tiefes Schweigen; Nur der Mond aus dunklen Zweigen Leise klagend zu mir spricht. Gehe hin, du sanfter Wind, Spiele leis um ihre Wangen, Klage ihr mein heiß Verlangen, Liebesbote, geh geschwind! Sieh, der Tag ist schon vollbracht! Wenn die Sterne freundlich blinken, Und die holden Augen sinken, Flüstre...
Page 202 - Tiefe, Wähntest, als ob liebend dich Drunten eine Stimme riefe? Und du fühltest dich gezogen Nach der Tiefe blauen Wogen? Als sein Auge zu mir sprach, Sah ich drin den Himmel offen, Und nun zieht mein Sehnen, Hoffen, Ewig diesem Himmel nach!
Page 74 - Wer warf mich auf dies blut'ge Meer , Zum willenlosen Spiele falscher Wellen? Der lecke Nachen treibt umher. Um bald an schroffen Klippen zu zerschellen. Wer zwang mich denn ein Mensch zu seyn, Dies Mittelding von Teufel und von Affen, Zu seiner eignen üual allein Im Zorn der launigen Natur erschaffen?
Page 202 - SAHST du nie den Himmel sich Spiegeln in des Sees Tiefe, Wähntest, als ob liebend dich Drunten eine Stimme riefe? Und du fühltest dich gezogen Nach der Tiefe blauen Wogen? Als sein Auge zu mir sprach, Sah...
Page 181 - Glück und Heil! Auf Weh' und Wunden gute Salben! Auf groben Klotz ein grober Keil ! Auf einen Schelmen anderthalben! Blanke Schwester, mit dem ^°"mm ,^'""Dir verheiß' ich noch in diesem Iahre Wohl das Beste, was ich kann.
Page 98 - Die Welle flieht, doch flieht sie nicht zu ihr, Und weilet spielend nicht zu ihren Füßen!' Die Wolken dürfen jenes Land nicht grüßen, Wohin die Gute ging von mir. Und kommt der Frühling wieder zu uns her, Werd' ich nach meiner Blume trauernd fragen.
Page 97 - Meeresschooße zu verlieren? Soll dich der Wind auf jenen Wolken führen, Die fort in fremde Länder ziehn ? ' „Verlangst du nach der süßen Nachtigall? Willst mit dem Frühling durch die Wiesen gehen, Und nach den zarten Blumenkindern...
Page 97 - Verlangst du nach der süßen Nachtigall? Willst mit dem Frühling durch die Wiesen gehen, Und nach den zarten Blumenkindern sehen, Und mit ihm ruhn am Wasserfall?" Die Welle flieht, doch flieht sie nicht zu ihr, Und weilet spielend nicht zu ihren Füßen! Die Wolken dürfen jenes Land nicht grüßen, Wohin die Gute ging von mir. Und kommt der Frühling wieder zu uns her, Werd...
Page iv - ... vollenden und starb dort am 2. Juni 1325. Auf dem St. Hedwigs Kirchhofe in Berlin, dicht neben dem Grabe der lieblichen, zu früh verblühten Schauspielerin Louise v. Holten, bezeichnen folgende Worte auf einem einfachen Denkmale seine Grabstätte: „Hier ruhtCarl Wilhelm Salie« Com „tessa, geboren zu Hirschberg in Schlesien, „am 19.

Bibliographic information