Calder

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Parkstone International, 2011 - Abstract expressionism - 80 pages
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Er war ein großer Mann, der sich aber leichtfüßig bewegte und trotz seiner großen Hände die geschickten Finger eines Chirurgen hatte, und obwohl er die Konzentrationsfähigkeit eines Mönchs besaß, feierte er gern Feste mit Freunden. Er war ein Genie, aber kein Langweiler, und als er 1976 starb, hinterließ er bei vielen Menschen eine große Lücke. Sein schallendes Lachen ist verstummt, und jene nur selten still haltenden Hände formen nun keine Skulpturen mehr, doch offenbarte er in Tausenden Drahtwindungen, Pirouetten drehenden Scherben und daher schreitenden Stahlblechen seinen Respekt vor und seine Freude an den Dingen. Solange die Luft noch in Bewegung ist und die Sonne auf- und untergeht, um Licht und Schatten auf unsere Welt zu werfen, solange verändert eine Skulptur des Alexander Calder ihr Erscheinungsbild und eröffnet neue Sichtweisen. Alexander Calder selbst wurde zum nationalen Wahrzeichen und zum internationalen Kulturgut. Die ihm eigenen Launen, umgesetzt in kreative Konstruktionen, wurden zu einer beliebten und zugänglichen Kunstform. Als er am 11. November 1976 in New York starb, wurden die 16.000 Werke, die aus seiner Hand stammten, zum transportfähigen Treuhandfonds, der Galerien und Landschaften gleichermaßen zierte. Der tiefer liegende Sinn der Form in meinen Arbeiten war immer das Universum oder ein Teil dessen. Denn in seiner Gesamtheit ist es als Arbeitsmodell ziemlich groß. - Alexander Calder

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