Case Management im Übergangsmanagement von der Schule in den Beruf: Am Beispiel des Projektes "Kompetenzagenturen"

Front Cover
GRIN Verlag, Feb 17, 2011 - Education - 114 pages
0 Reviews
Diplomarbeit aus dem Jahr 2011 im Fachbereich Sozialpädagogik / Sozialarbeit, Note: 1,7, Fachhochschule Kiel (Fachbereich Soziale Arbeit und Gesundheit), Sprache: Deutsch, Abstract: Was muss bei der Umsetzung des Handlungskonzeptes Case Management in der Sozialen Arbeit beachtet werden, damit es als sozialarbeitswissenschaftlich fundiertes Konzept seinen Kritikern selbstbewusst entgegen treten kann? Welche Rolle spielen die Jugendsozialarbeit, insbesondere die Jugendberufshilfe, und die Kompetenzagenturen im Übergangssystem? Um der Beantwortung dieser Fragen näher zu kommen widmet sich diese Arbeit in einem ersten Schritt den gesellschaftlichen Rahmenbedingungen der Jugendberufshilfe und beginnt somit aus dem Blickwinkel der Makroebene. Die gewandelte Bedeutung von (Lohn-)Arbeit, die sich verlängernde Jugendphase, die Bedeutung von Jugendarbeitslosigkeit und das Übergangssystem werden aufgezeigt. Danach wird versucht, die Soziale Arbeit - hinsichtlich ihrer Rolle im Sozialstaat und ihres Auftrages - in diesem Kontext zu verorten. Im dritten Kapitel wird das Projekt ‚Kompetenzagenturen‘ vorgestellt. Die Entwicklungslinien der Modell- und der Durchführungsphase werden nachgezeichnet und Auftrag, Zielgruppe, projektbezogene Vorgaben und Zielsetzungen der Kompetenzagenturen werden analysiert. Die Vorstellung der Projektfinanzierung und der am Projekt beteiligten Institutionen schließt das Kapitel. Eine, vom ESF definierte Vorgabe für Kompetenzagenturen ist die Anwendung des Konzeptes Case Management, also widmet sich das vierte Kapitel diesem Handlungskonzept. Die theoretischen Grundlagen werden herausgearbeitet und daraus werden Handlungsgrundlagen des Case Management abgeleitet. Im nächsten Schritt werden die verschiedenen Phasen eines Case Management-Prozesses vorgestellt. Das Kapitel schließt mit einem mikroperspektivischen Blick auf ein Fallbeispiel, wobei die Umsetzung des Handlungskonzeptes in der Praxis der Kompetenzagentur Eutin im Fokus steht. Das letzte Kapitel zeigt die Möglichkeiten und Grenzen von Case Management in Kompetenzagenturen auf. Die Ursachen, die dem Handlungskonzept den ‚schlechten Ruf‘ geben werden aufgeschlüsselt und reflektiert. Ein Ausblick beschäftigt sich mit der Zukunft der Kompetenzagenturen und kann die Frage nach der Rolle und Bedeutung der Jugendsozialarbeit nicht vermeiden.
 

What people are saying - Write a review

We haven't found any reviews in the usual places.

Contents

I
2
II
5
III
35
V
57
VII
89

Other editions - View all

Common terms and phrases

13 SGB VIII Agentur für Arbeit Akteure aktiven Arbeitsmarktpolitik Alltag Angebot Arbeitsgelegenheit Arbeitsgesellschaft Arbeitslosigkeit Arbeitsmarkt Arbeitswelt ARGE Assessment Ausbildung Bedeutung Benachteiligung berufliche Integration Berufsausbildung berufsvorbereitende Maßnahme besonders benachteiligte Jugendliche BMBF BMFSFJ Bundesagentur für Arbeit Bundesministerium für Familie Case Management Case Managerin Deutschland Dienstleistungen am Arbeitsmarkt Durchführungsphase Entwicklung ersten ESF-Regiestelle Europäischen Sozialfonds Europäischen Sozialfonds ESF Eutin Fallmanagement Förderung Frauen Galuske Gesellschaft Gesetze für moderne Handlungskonzept Case Management Handlungsziele Hartz-Gesetze Hilfe Hilfeplan Hilfeprozess INBAS individuellen Institutionen Jahren Jugendamt Jugendarbeitslosigkeit Jugendberufshilfe Jugendhilfe Jugendphase Jugendsozialarbeit jungen Menschen Klientel KlientInnen Kofinanzierung Kompetenzagentur Eutin Kompetenzagenturen Kompetenzen komplexen Konzept Case Management Kooperation Kreis Ostholstein Lebensphase Jugend Lebenswelt Lebensweltorientierung Leistungen Methode Mitteln des Europäischen Modellprogramm moderne Dienstleistungen möglich muss Netzwerke Neuffer Phasen Politik Praxis Programme Projekt Prozess Rahmenbedingungen Regiestelle Reißig Ressourcen Schulabschluss Schule schulische SGB VIII Situation soll sollte Sozialen Arbeit sozialpädagogische Sozialpolitik Sozialstaat Systemtheorie Teilziel Übergangssystem unterschiedlichen Unterstützung Unterstützungsprozess verstanden zentrale Ziele Zielgruppe

Bibliographic information