Case Management in der Suchthilfe (Identifikation)

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GRIN Verlag, Feb 7, 2007 - Education - 12 pages
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Essay aus dem Jahr 2005 im Fachbereich Sozialpädagogik / Sozialarbeit, Note: 1,0, Hochschule München (Fachbereich Soziale Arbeit), Veranstaltung: Case Management, 12 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Seit einigen Jahren wird Case Management, nachdem es in den USA schon Ende der 70erJahre entwickelt wurde, in Deutschland vermehrt angewendet. Auch im Bereich der Suchtkranken- und Drogenhilfe. Case Management wird meist bei komplexen Problemlagen und Handlungsbedarf von mehreren Personen, Einrichtungen und/oder Diensten angewendet. Die Aufgabe des Case Managers ist hierbei die Steuerung und Koordination der verschiedenen Maßnahmen über einen längeren Zeitraum hinweg. Je nach Programm variiert die Intensität in welcher der Case Manager selbst mit dem Klienten arbeitet bzw. ihn an andere Stellen vermittelt. Case Management hat immer die Aufgabe, Desintegration und Diskontinuität zu vermeiden. Es soll sichergestellt werden, dass die Klienten zu allen nötigen Leistungen Zugang bekommen und dass Leistungserbringer aufeinander abgestimmt anstatt kurzfristig und episodenhaft handeln. Auch durch Medikalisierung (im vielen Bereichen entsprechend Psychologisierung oder Pädagogisierung) und Ökonomisierung ist Case Management beeinflusst. Während ersterem entgegengesteuert werden soll, hat letzteres, durch Innovationsdruck, die Verbreitung von Case Management eher gefördert. Gerade bei der Arbeit mit hochbelasteten Klientengruppen – dazu zählen beispielsweise Suchtkranke mit einer weiteren psychischen Erkrankung oder chronisch Mehrfachabhängige – hat sich Case Management, wie Studien belegen, bewährt.
 

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