Cash Flow at Risk-Verfahren für das Risikomanagement

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GRIN Verlag, 2007 - 96 pages
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Diplomarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich BWL - Controlling, Note: 1,0, Universitat Osnabruck, 82 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: In den vergangenen Jahren haben sich die weltwirtschaftlichen Bedingungen, denen ein Unternehmen ausgesetzt ist, grundlegend geandert. Die Konzentration auf den Shareholder Value, der starker werdende Wettbewerb und die zunehmende Anzahl finanzieller Krisen zu Beginn der 1990er Jahre bei Unternehmen wie der Metallgesellschaft AG, Procter & Gamble und BMW infolge von Rohstoffpreis-, Zins- und Wechselkursrisiken, die zu den Marktpreisrisiken zahlen, stellen wichtige Aspekte dar, durch die eine starkere Beachtung der Risikosituation erfolgte und das Interesse an einem wirkungsvollen Risikomanagement geweckt wurde. Im Mittelpunkt dieses Werkes steht die Risikoquantifizierung als eine Phase des Risikomanagementprozesses. Aus Unternehmenssicht bietet es sich dabei an, Erfahrungen anderer Branchen bezuglich der Quantifizierung von Marktpreisrisiken zu nutzen. Ein Risikomass, das in den vergangenen Jahren im Finanzsektor erheblich an Akzeptanz und Anerkennung gewonnen hat und daruber hinaus Pflichtgrosse in gesetzlichen Bestimmungen zur Eigenkapitalhinterlegung geworden ist, ist der Value at Risk. Dieser dient dazu, unterschiedliche Risikofaktoren mit einer einheitlichen Vorgehensweise zu identifizieren und zu einer einzigen Kennziffer in Geldeinheiten zusammenzufassen. Aufbauend auf der Idee des VaR wird in der gangigen Literatur der Cash Flow at Risk zur Risikomessung in Unternehmen vorgeschlagen. Im Unterschied zum VaR setzt der CFaR auf der Zahlungsstromebene anstatt auf der Wertebene an und betrachtet Prognosezeitraume von bspw. 12 Monaten. Das Problem bei der Risikoquantifizierung im Unternehmen besteht darin, dass kein optimal geeignetes Verfahren zur Ermittlung des CFaR existiert. Aus diesen Uberlegungen heraus resultiert als Zielsetzung des Werkes die Beantwortung der beiden folgenden Fragen: Inwieweit si
 

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Abbildung Absatzmenge absolute CFaR Analyse Anforderungskriterium anhand Aufgrund Aussagen Andrén/Jankensgard/Oxelheim 2005 Aussagen Stein/Usher/LaGattuta 2001 Aussagen Wiedemann/Hager 2003 Auswirkungen Bamberg/Baur 2001 Bartram Beispiel Beobachtungszeitraum Berechnungsmethoden betrachtet bezüglich Bottom-up-Ansatz bspw CFaR-Berechnung mittels CFaR-Verfahren Cholesky-Zerlegung daher Darstellung Derivate Diggelmann 1999 Earnings EBITDA Entwicklung ermittelten Erwartungswert EUR/USD Euro Exposure Map folgenden Folglich generiert Gleichungen Hager Halteperiode handelt Hedging-Maßnahmen Höhe Hoitsch/Winter 2004 Intervall Jahr Jahres-Cash Flows jeweils Jorion Kapitel Koeffizienten Komponenten Konfidenzniveau Korrelationen Korrelationsmatrix korrelierte Zufallszahlen Kremers Lee/Kim/Malz Marktkapitalisierung Marktpreise Marktpreisrisiken mittels Regressionsanalyse Monte Carlo Simulation Normalverteilung normierte EBITDA Portfolios Preispfade Produktpreis Prognosefehler Prognosen Prognosezeitraum Quantil Quartal Quartalsdaten Random Walks Regressionsanalyse relative CFaR relevanten Risikofaktoren Risiken Risikofaktoren Risikomanagement Risikomaß Risikoquellen RWoT Schwankungen simulierten Standardabweichung standardnormalverteilte stellt stetigen Renditen Top-down-Ansatz Umsätze Unterkapitel unternehmensrelevanten Unternehmensrisiken Unterschied Value at Risk Variablen Verfahren Volatilität vorangehenden Aussagen vorangehenden Aussagen Andrén/Jankensgard/Oxelheim vorangehenden Aussagen Stein/Usher/LaGattuta vorangehenden Aussagen Wiedemann/Hager Wechselkurs Wechselkurs EUR/PLN Wechselkursrisiko Wert Wiedemann Zeitreihen Zielgröße Zloty Zufallszahlen zukünftigen Cash Flow

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