Cellinis Salzfass für Franz I.: ein Tischgerät als Herrschaftszeichen

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Franz Steiner Verlag, 1988 - Art - 111 pages
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Die beruehmteste Goldschmiedearbeit der Renaissance ist bis heute als nur virtuose Leistung ohne tiefere Bedeutung verkannt worden. Doch die Saliera ist weit mehr: ein imperiales Herrschaftszeichen des franzosischen Konigs, der inmitten eines durchdachten kosmologischen Bildprogramms erscheint. In Form und Inhalt tritt eine ueberraschende Fueplle vielfaltiger Bezuege zutage, mittelalterliche Traditionen verschmelzen mit Architektur- und Dekorationsprojekten Franz I. unter dem Vorzeichen des Triumphs. Lange bevor der Italiener Cellini seine ersten Thesen zur Vielansichtigkeit der Skulptur formulierte, hat er diese im Salzfaa verwirklicht und dabei Elemente altfranzosischer Asthetik aufgegriffen.
 

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Contents

Der Goldschmied als Bildhauer
9
Die Hochzeit von Meer und Erde
29
Schiff und Triumphbogen
42
Schattenbilder
69
Die exzentrische Mitte
87
Verzeichnis der Abbildungen
103
Copyright

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About the author (1988)

Prater received a doctorate 1974 on Michelangelo's Cappella Medicea.

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