Chancen und Risiken des Entwicklungsländertourismus - Fallbeispiel Senegal (Petite Côte)

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GRIN Verlag, Jan 8, 2007 - Science - 7 pages
In einer Zeit, in der die „Welt“ durch Technisierung und Globalisierung auf einen Bruchteil ihrer ursprünglichen Größe zusammen geschrumpft ist, stellt der Tourismus einen immer größer werdenden Einflussfaktor dar. Der weltweite Fremdenverkehr zählt heutzutage zu einem der wichtigsten Branchen und erwirtschaftet ca. 11 % des globalen Bruttoinlandsprodukts. Zu dem stellt er fast 8 % der Arbeitsplätze, die direkt oder indirekt durch ihn profitieren (vgl. Vorlaufer 2003: 4). Da liegt es nahe, dass ihm vielerorts enorme Entwicklungsimpulse zugeschrieben werden. Die Auffassung, Tourismus sei die effektivste und schnellste Methode, um Deviseneinnahmen zu erzielen, Arbeitsplätze zu schaffen und strukturschwache Regionen und ihre Infrastruktur zu entwickeln, ist allgegenwärtig (vgl. Scholz 2006: 120). Es erscheint daher plausibel, dass der Fremdenverkehr gerade für Entwicklungsländer von großem Interesse ist. Oftmals besitzen sie einzigartige touristische Attraktionen, die sich vermarkten und damit ungeahnte Einnahmen erzielen lassen. Mit anderen Gütern sowie mit Dienstleistungen würden sie diese Erträge wohl kaum erreichen können (vgl. Vorlaufer 2003: 5). Die genannten Aspekte könnten zu der Schlussfolgerung führen, dass es sich beim Tourismus um die Universallösung schlechthin handelt, die man nur aus der Schublade ziehen müsste, um einem „unterentwickelten Land“ auf die Beine zu helfen. Leider sieht die Realität anders aus. Anhand des Fremdenverkehrs im Senegal (insbesondere des Fallbeispiels der Petite Côte) wird im Folgenden versucht, die Chancen und die Risiken des Tourismus in diesen Regionen aufzuzeigen.
 

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