Chorleitung als Klangformung: Wechselwirkungen zwischen Chorleitung und Chorklang sowie deren Entwicklung im europäischen Raum

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GRIN Verlag, Apr 16, 2012 - Music - 91 pages
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Examensarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich Musikwissenschaft, Note: 2,7, Hochschule für Musik und Theater Rostock (Institut für Musikwissenschaft und Musikpädagogik), Sprache: Deutsch, Abstract: Die vorliegende Hausarbeit thematisiert die Wechselwirkungen zwischen Chorleitung und dem Chorklang und untersucht dabei, inwiefern sich verschiedene Dirigierelemente wie Arm- und Handhaltungen stimmphysiologisch auf den Chorsänger und dessen Stimmgebungsapparat auswirken können. Dabei geht es im Kern um die Frage, inwieweit das Dirigat für einen Chorklang entscheidend sein kann und stimmphysiologische Prozesse wie Atmung und Tongebung des Stimmapparates unterstützend oder behindernd beeinflusst werden können. Leider gibt es speziell zu diesem Thema wenig Literatur, die für die wissenschaftliche Auseinandersetzung herangezogen werden kann. Außerdem fehlt es an entsprechenden empirischen Untersuchungen und Langzeitstudien. Aus diesem Grund bilden qualitative Experteninterviews mit Chordirigenten, die auch Professoren für Chorleitung sind, die Grundlage für die Auseinandersetzung mit der genannten Thematik, um möglichst viele aktuelle, praxisorientierte Fakten für dieses Thema zu sammeln. Als Leitsatz für die vorliegende Arbeit wird ein Zitat von Morten Schuldt-Jensen herangezogen, um zu verdeutlichen, dass es in dieser Arbeit nicht vorrangig um Bewertungen und Beurteilungen von Dirigierbewegungen geht, also eben nicht um Belehrungen, wie diese absolut richtig auszuführen sind. „Es gibt keine falsche Bewegung, es gibt nur gesangstechnische Konsequenzen aus einer Bewegung.“ Morten Schuldt-Jensen Es ist vielmehr von Bedeutung, zu untersuchen, welche Auswirkungen verschiedenste Dirigierbewegungen auf den Chorklang haben, welche Bedeutung dabei der Dirigentenpersönlichkeit zukommt, wie durch Haltungen und Einstellungen des Dirigenten die Wechselwirkung zwischen Chor und Dirigent beeinflusst wird und welche stimmphysiologischen Konsequenzen sich aus verschiedenen Dirigierhaltungen ergeben. In diesem Zusammenhang wird ein herzlicher Dank an die Dirigenten Prof. Erik Westberg, Prof. Morten Schuldt-Jensen und Prof. Markus Johannes Langer gerichtet, welche sich ausführlich und hilfreich zur Thematik äußerten und mit ihrem großen Fundus an praxiserprobten und theoretisch fundierten Kenntnissen diese Arbeit erst ermöglichten.
 

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