Christlicher Glaube und intellektuelles Gewissen: Christentumskritik am Ende des zweiten Jahrtausends

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Mohr, 1987 - Philosophy - 448 pages
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English summary: In this book one of the main questions of the present is objectively - neither polemically nor apologetically - but critically discussed. The question is, whether men are still able to believe, or, from a more intellectual position, whether they are still allowed to believe. For the first time a detailed review of the present major critics has been performed. Never before have theological works been considered so much in detail. German description: Das Christentum ist zweifellos immer noch eine geistige Weltmacht. Zugleich ist der christliche Glaube aber auch ein Problem ersten Ranges und Gegenstand einer beachtlichen Kritik geworden, die hier zum ersten Mal im Zusammenhang vorgefuhrt wird.Dieser Christentumskritik unserer Zeit ist der erste Teil dieses Buches gewidmet. Dabei werden uberwiegend polemische Behandlungen zuruckgewiesen. Einer Reihe auf hohem Niveau vorgenommener, zum Teil sehr ergiebiger kritischer Stellungnahmen wird dagegen eine eingehende Wurdigung zuteil. Die hier veranstaltete Uberschau bildet einen fesselnden Beitrag zur modernen Geistesgeschichte. Erst recht wird sie fur denjenigen wichtig, den nicht nur ein geistesgeschichtliches, sondern ein unmittelbares Interesse an der Sache des Glaubens leitet.Im zweiten Teil werden die wesentlichen Grundpositionen des Glaubens mit der Wahrheitsfrage konfrontiert, so vor allem das zukunftige Reich Gottes und das Ewige Leben, die Auferstehung Jesu, die Bedeutung des Gekreuzigten und des geschichtlichen Jesus, der Vatergott und der Schopfergott. Den Ausgangspunkt bilden dabei nicht die ublichen Vorurteile. Vielmehr bahnt sich, indem der Glaube jeweils noch einmal ohne Abstriche ernst genommen wird, eine tiefer gehende Auseinandersetzung an. Unter steter Heranziehung der neueren theologischen Arbeit - zum ersten Mal von kritischer Seite in diesem Ausmass - werden die hauptsachlichen Glaubenspositionen ebenso sachlich wie kritisch unter den Gesichtspunkten des erkenntniskritischen, naturwissenschaftlichen, historischen und ethischen Denkens unserer Zeit beurteilt.In einer Schlussbetrachtung kommt der Verfasser, an die eigene christliche Vergangenheit anknupfend, auf seine personliche Betroffenheit von der Glaubensfrage zu sprechen. Zuletzt stellt er die Frage, was dem bleibt, wie und wovon der leben soll, der sich den Glauben nicht mehr eigen machen kann.

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