"Contrapunto" und "effetto": Studien zu den Madrigalen Carlo Gesualdos

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Vandenhoeck & Ruprecht, 2001 - History - 267 pages
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Die dramatischen Lebensumstände und die kompromisslose Liebe zur Musik des Fürsten von Venosa, Carlo Gesualdo, haben Musiker, Schriftsteller und Intellektuelle immer wieder fasziniert. Dennoch haben das bisweilen ungewohnte Idiom seiner Kompositionen, sein für einen Komponisten der Renaissance ungewöhnlicher sozialer Status - beinahe schon abgesehen von dem Ondit über seine kranke Psyche - die Interpreten immer wieder dazu verleitet, ihn als Außenseiter zu verstehen.Aus dieser Perspektive spielt es fast keine Rolle, ob man ihn nun als kühnen Visionär, als Manieristen oder als Dilettanten hinstellt. Die Arbeit unternimmt den Versuch, seine Stücke historisch legitim zu deuten und darüber hinaus die Vielschichtigkeit der italienischen Musik >um 1600
 

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Contents

Zur Tauglichkeit des Begriffs Manierismus
18
Anmerkungen zur Manuskriptüberlieferung
40
Zur Gliederung der sechs Madrigalbücher
58
Modale Vieldeutigkeit
72
Relatio Dissonanz und Figur
91
Carl Dahlhaus Fallstudien zu einer Geschichte der Chromatik
113
Dissonanztechnik
129
Formale Disposition
145
Die Reprisenform bei Gesualdo
164
Die Rolle Luzzasco Luzzaschis
181
Zwei risposte?
194
Seconda prätica Platon und die nicht greifbare Theorie
207
Abbildungen
223
Luzzasco Luzzaschi Itene mie querele
238
Schrifttum ab dem Ende des 18 Jahrhunderts Forschungsliteratur
254
Copyright

Common terms and phrases

Popular passages

Page 8 - ... indiscriminately on concords and discords, and on accented and unaccented parts of a bar, that, when performed, there is more confusion in the general effect than in the Music of any other composer of madrigals with whose works I am acquainted (g). His original harmony, after scoring a great part of his madrigals, particularly those that have been the most celebrated, is difficult to discover; for had there been any warrantable combinations of sounds that Palestrina, Luca Marenzio, and many of...

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