Creatio ex nihilo: Luthers Lehre von der Schöpfung aus dem Nichts in der Grossen Genesisvorlesung (1535-1545)

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Walter de Gruyter, 2004 - Religion - 320 pages
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Diese erste Monographie zu Luthers Lehre von der creatio ex nihilo zeigt den umfassenden Charakter seiner Interpretation der Formel, betont ihre Gegenwartsbedeutung und fragt nach theologischen und philosophischen Hintergründen. Spricht eine Schöpfung aus dem Nichts auch gegen jede Logik und Erfahrung, so zeigt der Verfasser ausgehend von Luthers Großer Genesisvorlesung, dass die Formel für Luther weder das kausale "Woher" der Schöpfung benennt noch das naturwissenschaftliche "Wie" ihrer Entstehung: Sie beantwortet vielmehr die Frage nach dem Verhältnis von Schöpfer und Geschöpf - in Schöpfung, Erhaltung und Neuschöpfung. Die Formel creatio ex nihilo ist damit keine periphere Bestimmung göttlichen Handelns, sondern Grundmatrix seines Umgangs mit Mensch und Welt.

 

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Contents

Einführung
139
Verbum per quod condita sunt omnia et adhuc hodie con
148
Die drei Stände als Ort der creatio ex nihilo conservatio
154
Ökonomie
168
Politie
182
Recreatio als creatio ex nihilo
189
Die Josephsgeschichte als Beispiel göttlicher annihilatio
199
Die leibliche Neuschöpfung
244
Zusammenfassung
267
Literaturverzeichnis
273
Register
291
Copyright

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About the author (2004)

Diss. theol. Tübingen, 2003. Der Autor ist Assistent für Systematische Theologie an der Evangelisch-theologischen Fakultät der Eberhard Karls Universität Tübingen.

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