"Da seht nur her, ist das wohl Geldes wert?" Ein Essay über "Zauberblätter", Kapitalismus und Unternehmertum in Goethes 'Faust'

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GRIN Verlag, 2008 - 28 pages
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Essay aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Germanistik - Neuere Deutsche Literatur, Note: 1,0, Universitat Karlsruhe (TH) (Institut fur Literaturwissenschaft), Veranstaltung: Hauptseminar: Die Geschichte des Faust-Stoffes (I), 6 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Anmerkungen: Essay entstand im Rahmen zweier Lehrveranstaltungen. "Die Geschichte des Faust-Stoffes" und "Literatur und Okonomie." Er befasst sich in erster Linie mit dem okonomischen Aspekt in Goethes Faust., Abstract: Auch wenn die Entstehung von Goethes Faust I und Faust II nunmehr rund zwei Jahrhunderte zuruckliegt, sind beide Werke von besonderer Aktualitat. Insbesondere im zweiten Teil der Tragodie lassen sich Analogien in Bezug auf wirtschaftliche und dadurch bedingte gesellschaftliche Ordnungen erkennen. Naturlich konnte Goethe seinerzeit die Entwicklung nicht eindeutig voraussehen, dennoch sind die Beschreibungen in beeindruckender Art und Weise in die Wirklichkeit ubertragen worden. Goethes Kritik an der wirtschaftlichen Entwicklung, deren Auswirkungen auf soziale, gesellschaftliche und technische Veranderungen, sind damals wie heute von pragnanter Aktualitat. Auf Basis des Fauststoffes werden die Entwicklung der industriellen Revolution und die Etablierung kapitalistischen Wirtschaftens deutlich dargestellt. Goethe, der die Anfange dieser Entwicklung selbst miterlebt hat - insbesondere auch als Geheimer Rat am Weimarer Hof, wo er mit wirtschaftlichen Fragen betraut war -, versetzt sie mit den beiden Faust-Dramen ins Reich der Magie, der Zauberei und der Alchemie."
 

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