Darf es Gott geben?: Eine philosophische Theodizee

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GRIN Verlag, 2008 - 28 pages
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Essay aus dem Jahr 2008 im Fachbereich Philosophie - Praktische (Ethik, Asthetik, Kultur, Natur, Recht, ...), 7 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Die Rechtfertigung Gottes angesichts der Wirklichkeit des Bosen kann mit einem mythischen Gottesbild nur misslingen. Eine Theodizee in den Grenzen der reinen Religion ist nicht moglich. Eine philosophische Theodizee ist notwendig; sie ist die Voraussetzung fur die Selbstaffirmation des Menschen. Nehmen wir an, eine Rechtfertigung Gottes angesichts der Wirklichkeit des Bosen konne a priori nicht gelingen. Was waren die logischen Konsequenzen? Jede rationale Ethik wurde ihre logische Basis verlieren; jede irrationale Ethik ist ohnehin in ihrem Wesen nihilistisch - aus Willkur des Herzens folgen weder Werte noch Normen. Viel interessanter fur die theoretische Philosophie ware die Entzweiung der Wirklichkeit, die unvereinbare Dualitat zweier Prinzipien - des Guten und des Bosen, wobei je nach Perspektive zu entscheiden ware, welches von Beiden das Rationale und welches das Irrationale ware. Eine wahre, eine objektive Zuordnung ware ohnehin nicht moglich. Sollte eine Rechtfertigung Gottes angesichts der Wirklichkeit des Bosen fur die menschliche Vernunft moglich sein, so ware die Frage berechtigt, ob sich die menschliche Vernunft damit nicht selbst zu Gott machen wurde, oder aber die Gottlichkeit der menschlichen Vernunft uberhaupt die Voraussetzung dafur sei, das wir uns Gott denken konnen."
 

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Einleitung
3
Das Böse als Liebe und Schmerz
9
Schlusswort
17
Copyright

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