Darlegung des Liebeskonzeptes und des Motiv des Todes in Christian Hoffmann von Hoffmannswaldaus "Vergänglichkeit der Schönheit"

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GRIN Verlag, 2010 - 28 pages
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Essay aus dem Jahr 2009 im Fachbereich Germanistik - Neuere Deutsche Literatur, Note: 2,3, Universitat Potsdam (Institut fur Germanistik), Sprache: Deutsch, Abstract: Der Barock ist ein gesamteuropaisches Phanomen und Teil aller Bereiche menschlichen Wirkens: Architektur, Malerei, Religion, Wirtschaft und Literatur. Als Zeitalter des Barock wird in der Regel die Zeit zwischen 1600 und 1720 bezeichnet. Die Barocklyrik ist beeinflusst durch die Todesangst, Gewalt und Zerstorung des Dreissigjahrigen Krieges, woraus sich ein Hauptmotiv der Epoche Memento mori" - Gedenke zu sterben" - ableitet. Die daraus resultierende Verganglichkeit des Lebens zeigt sich in einem weiteren Motiv: Vanitas." Aus der so empfundenen Sinnlosigkeit allen Tuns bildete sich im Gegensatz dazu das Gefuhl, das Hier und Jetzt nutzen zu mussen und Vergnugungen zuzulassen: carpe diem " - Nutze den Tag " Die Menschen sollten nicht an die Ewigkeit denken, sondern die Zeit bewusst nutzen, die ihnen auf Erden blieb. Hoffmannswaldau - einer der bedeutendsten Lyriker des Barocks - schrieb bevorzugt Epigramme und Sonette. Diese gewinnen durch die starke Betonung der Schlusspointe" epigrammatischen Charakter. In den Liebessonetten thematisiert er mit Vorliebe den vanitas - Gedanken und fordert gleichzeitig oftmals zum carpe- diem auf, wofur das Gedicht Verganglichkeit der Schonheit" als Beispiel dienen soll. In meiner wissenschaftlichen Arbeit mochte ich das Gedicht Verganglichkeit der Schonheit" von Hoffmannswaldau analysieren. Dazu werde ich die im Sonett vorkommende Antithetik naher beleuchten. Zum einen beschaftige ich mich mit dem Vanitas-Motiv, welches der Autor aufgrund des historischen Hintergrundes wahlte. Zum anderen analysiere ich das Liebesmotiv genauer und prufe, ob Parallelen zwischen dem damaligen Schonheitsideal und der beschriebenen Frau im Gedicht bestehen, um dadurch darzustellen, ob zwischen dem lyrischen Ich und der beschriebenen Frau eine besondere Beziehung vorlag. Ausserdem moc"
 

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