Darstellung der Farbenlehre und optischen Studien

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Verlag von G.W.F. Müller, 1853 - 288 pages
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Popular passages

Page 11 - On the means of discovering the Distance, Magnitude, &c. of the Fixed Stars, in consequence of the Diminution of the Velocity of their Light.
Page 186 - Licht dessen Wahrnehmbarkeit länger erhält. Auf diese Weise erkläre ich mir die wunderbare Erscheinung, über welche sich aber merkwürdiger Weise noch Niemand gewundert hat, dafs bei dem schwachen Sternenlicht sich das Blau des Himmels noch deutlich geltend macht. Hiermit hängt die Erscheinung zusammen, dafs ein durch eine enge Spalte entwickeltes prismatisches Spectrum bei intensivem Licht die Farben nach dem rothen Ende hin verhältnifsmäfsig lebhafter entwickelt als nach dem violetten. Besonders...
Page 265 - Körper bekanntlich nur zu Farben Veranlassung, wenn es nach seinem Austritt aus demselben analysirt wird, dh wenn es den Bedingungen unterworfen wird, welche es, wenn es natürliches wäre, polarisiren würden. Diese Bedingungen sind: Trennung durch Doppelbrechung, Trennung durch Spiegelung und einfache Brechung, endlich ungleiche Absorption in den Krystallen, die gewöhnlich dichroitische genannt werden.
Page 91 - Kaminfeuer aussendet. Aber noch bleibt alles dunkel. Doch die Schwingungen werden noch schneller, ein schwaches rothes Licht dämmert auf, es wird immer lebhafter, der Stab glüht roth, dann wird er gelb und durchläuft alle Farben , bis nach dem Violett alles wieder in Nacht versinkt. So spricht die Natur zu verschiedenen Sinnen zuerst ein leises, nur aus unmittelbarer Nähe vernehmliches Wort, dann ruft sie mir lauter aus immer weiterer Ferne zu, endlich erreicht mich auf den Schwingen des Lichts...
Page 185 - Contrcbasscs weiter schwingen müssen, als die der Violine, da bei der geringen Anzahl der Schwingungen sie energischer sein müssen, warum wir in höherem Tone sprechen, wenn wir ohne grofse Anstrengung gehört werden wollen, warum, wenn die tiefe durch das Sprachrohr verstärkte Stimme des Seemanns im Sturme verhallt, noch der schrillende Ton der Botspfeife durch das Brausen der Wogen und das Geheul des Windes hindurchdringt.
Page 38 - Das Experiment ist die geistige Geburt des Gegenstandes, den wir erst zertrümmern müssen, um seine gelösten Glieder zu einem neuen Ganzen zu verbinden
Page 279 - Stabes treten die Speichen weiter auseinander, welches ebenfalls eintritt, wenn bei gleichbleibendem Fortrücken des Stabes die Drehungsgeschwindigkeit des Kreisels abnimmt. Es ist nicht schwer die Anzahl der Speichen zu zählen, und da diese so oft sich vervielfältigen als der Stab von einer Farbe zur ändern übergeht , so giebt die Anzahl der blauen Speichen, wenn nur ein gelber Sector vorhanden ist, unmittelbar die Anzahl der Umdrehungen des Kreisels in einer gegebenen Zeit. Umgekehrt kann man...
Page 273 - Linie dick, der Zucker farblos und die auf der Glasplatte entstehenden Farben so rein wie bei der Analyse durch Spiegelung. Die auffallende Intensität der Wirkung, mit Farblosigkeit des Krystalls verbunden, stellt diesen Fall als einen bisher isolirten dar. Auch ist möglicherweise hier eine andre Ursache mitwirkend. Betrachtete man nämlich durch die Platte eine runde Oeffnung, so erschien dieselbe mit einem diffusen Lichtschein umgeben.
Page 144 - Und so lassen sich die Farben bei Gelegenheit der Refraktion aus der Lehre von den trüben Mitteln gar bequem ableiten. Denn wo der voreilende Saum des trüben Nebenbildes sich vom Dunklen über das Helle zieht, erscheint das Gelbe; umgekehrt wo eine helle Grenze über die dunkle Umgebung hinaustritt, erscheint das Blaue (150.
Page 198 - Hypotenusenkante gedreht (Fig. 6), liegt also die Brechungsebene des zweiten horizontal, die des ersten lothrecht, so erscheint der Gegenstand vollständig umgekehrt. Das erste Prisma kehrt ihn nämlich in Beziehung auf Oben und Unten um, das zweite in Beziehung auf Rechts und Links. In der Figur ist a vertical über c gedacht, b horizontal hinter c, dann liegt beim Austritt a, vertical unter c,, c, horizontal hinter J,.

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